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Juwel Koppenbach in den Lechauen: Neues Gewässer in Karibikfarben

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Der idyllische Wasserlauf zieht sich vom Forchacher Baggersee ausgehend die Lechauen entlang, bevor er in den Fluss mündet.
© Mittermayr

Forchach, Reutte, Weißenbach – Von Forchach nach Reutte zieht sich ein mehrere hundert Meter langes Gewässer, das mit seiner türkisen Farbe an Urlaubsdestinationen erinnert. Dabei ist das neue Juwel Koppenbach, in den Lechauen gelegen, erst vor zwei Jahren durch Menschenhand entstanden. Ein alter Bachlauf wurde reaktiviert, um einem Baggersee als künftiger Auslauf zu dienen.

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Am Anfang stand eine Auseinandersetzung, was am Lech schützenswerter sei. Eine Bürgerinitiative um Wolfgang Schweißgut setzte sich für den Erhalt des großen idyllischen Baggersees ein, die Behörden wollten hingegen dem Fluss „freie Fahrt“ einräumen. Längst herrscht gutes Einvernehmen. Als Kompromiss wurden schützende Buhnen (Steinwälle) nur teilweise entfernt und dem Baggersee damit Lebenszeit eingeräumt. Sollte der Lech einmal kraftvoll „zupacken“, wäre der See aber Geschichte. Ein kleiner Teich würde aber immer bleiben und über den vom Wasserbauamt reaktivierten Koppenbach entwässern. Zuletzt hatte eine große Mure den Bach verlegt. „Wir konnten den Abfluss aber schnell wieder freibekommen“, sagt Außerferns Wasserbauchef Florian Keller. Und Schweißgut freut sich, dass der Baggersee samt Koppenbach noch nie so groß war wie jetzt. Auch wenn er weiß, dass die Seeidylle volatil bleibt. (hm)


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