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Zeichen gegen das Vergessen: „Arbeiten zur Literatur“ von Willi Pechtl

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Mit seiner Arbeit beschreibt der Tiroler Künstler Willi Pechtl Qualitäten des Menschseins.
© Hauser

Landeck – Das Schaffen von Plakaten für Literatur- und Musikveranstaltungen, Buchillustrationen und das Gestalten von Buchumschlägen, Prospekten und Katalogen sind sein Metier. Es begleitet den 1951 im Pitztal geborenen und in Strad bei Tarrenz lebenden Tiroler Künstler Willi Pechtl seit seinem Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.

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Als begeisterter Leser von Jugend an kam er als junger Mann in den Kontakt mit der Literatur von Nelly Sachs, Hilde Spiel, Theodor Kramer, Jura Soyfer und Richard Zach. Seit dieser Zeit ist es Pechtl ein Anliegen, mit den Mitteln der Kunst gegen Verfolgung und politische Intoleranz aufzutreten.

Über die künstlerischen Qualitäten seiner Holz-, Linol- und Papierschnitte, Zeichnungen und Monotypien hinaus ist es Pechtls Intention, brisante politische Inhalte zu vermitteln und Zeichen wider das Vergessen zu setzen.

Seine Plakate, ob für den Imster Art-Club oder das Österreichische Literaturforum, wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Über viele Jahre gestaltete Pechtl Kataloge, Plakate und Prospekte für die Theodor Kramer Gesellschaft Wien sowie für die Innsbrucker Wochenendgespräche (IWG).

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Buchillustrationen entwarf der Oberländer unter anderem für Erich Hackl, Anna Kim, Konstantin Kaiser, Barbara Hundegger, Julian Schutting oder Anna Krommer. In Zusammenarbeit mit Erich Hackl entstanden die Buchgestaltungen für die Bände der Aurora-Bücherei im Otto Müller Verlag.

Zentrales Bildmotiv für den Künstler ist der Mensch als ein Spiegelbild der Gesellschaft, der Geschichte und des Lebens.

Unter dem schlichten Titel „Arbeiten zur Literatur“ zeigt Pechtl in der Stadtbibliothek Landeck eine repräsentative Auswahl dieser Arbeiten. Zu sehen ist diese noch bis 16. September (Dienstag 10 bis 14 Uhr, Mittwoch und Freitag 14 bis 18.30 Uhr). Finissage ist am Freitag, den 16. September, um 19 Uhr. (hau)


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