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Hofwaldtrail in Innsbruck: FPÖ übt scharfe Kritik an Bürgermeister Willi

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In Sachen Freizeitnutzung rund ums Höttinger Bild kehrt politisch vorerst keine Ruhe ein.
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Innsbruck – Rund um die Unterschriftensammlung einer Bürgerinitiative zur Verlegung des Hofwaldtrails im Nordwesten von Innsbruck signalisiert die FPÖ „volle Unterstützung“. Wie berichtet, treten Bewohner für eine neue Routenführung ein, die den Bischof-Stecher-Besinnungsweg zum Höttinger Bild weder kreuzt noch berührt.

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Vize-BM Markus Lassenberger übt zugleich heftige Kritik an Stadtchef Georg Willi (Grüne): Dieser habe bei der Protestversammlung am Höttinger Bild noch angekündigt, eine Lösung zu suchen, „obwohl er genau wusste, dass er bereits die Weisungen des zuständigen ÖVP-Vizebürgermeisters Johannes Anzengruber intern overruled hat, indem er den Weiterbau des ursprünglichen Trails über die Köpfe hinweg anordnete“. Für Lassenberger ist eine neue Routenplanung „das Gebot der Stunde“ – wobei die FPÖ von Anfang an gegen weitere Bike-Trails auf der Nordkette gewesen sei.

„Der bereits gebaute Trail wird befahrbar sein“, die umstrittene Stelle auf Höhe des Planötzenhofes werde jedoch nicht gebaut, kontert BM Willi dazu auf TT-Anfrage. Der Trail kreuze den Pilgerweg nur an einer Stelle, „die BikerInnen müssen dafür absteigen“. Aus seiner Sicht wäre es „nicht tragbar gewesen, einen vom Stadtsenat beschlossenen, ausfinanzierten und zum Großteil bereits gebauten Trail rückzubauen“, meint Willi. Abgesehen von ca. 195 m beim Planötzenhof, auf denen die Biker aufgrund der Einwendungen aus der Bevölkerung auf die Asphaltstraße ausweichen müssen, werde der Trail durchgängig befahrbar sein.

Parallel gebe es gerade Verhandlungen, u. a. mit den Bundesforsten, über einen Trail durch das Buchtal – dieser, so die aktuelle Planung, würde durchgängig bis nach Sadrach führen. Die Gespräche seien aber „noch im Anfangsstadium“. (md)

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