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Neues Schiff von „Open Arms" rettete 101 Menschen im Meer

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Rom – Das spanische Rettungsschiff "Open Arms Uno" hat 101 Menschen im zentralen Mittelmeer gerettet. Dabei handelt es sich um die erste humanitäre Mission des neuen Flaggschiffes von Open Arms. "Alle Personen an Bord sind nun in Sicherheit. Wir halten weiterhin Wache im größten Massengrab der Welt. Jedes Menschleben zählt", schrieb die spanische NGO Open Arms auf Facebook am Mittwoch.

20 tunesische Migranten, darunter eine Frau, sind in der Nacht auf Mittwoch vor der süditalienischen Insel Lampedusa gerettet worden. Die Gruppe wurde im Hotspot der Insel untergebracht, in dem sich derzeit 400 Menschen befinden, teilten italienische Medien mit.

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Circa 48.000 Migranten sind nach Fahrten über das Mittelmeer seit Anfang 2022 in Italien eingetroffen. Im Vergleichszeitraum 2021 waren es 34.000 und im Jahr 2020 15.000 gewesen, wie das Innenministerium in Rom mitteilte. Die Migrantenankünfte drohen zu einem heißen Wahlkampfthema in Italien zu werden. Das Land wählt am 25. September ein neues Parlament. Ein Bündnis aus Mitte-Rechts-Parteien, darunter die ausländerfeindlichen Parteien Lega und Fratelli d'Italia (Brüder Italiens/FdI), könnten laut Umfragen die Wahlen gewinnen. (APA)


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