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Ein Hörsturz ist kein Notfall, aber eine klare Warnung

Wer plötzlich auf einer Seite schwer hört, sollte darauf achten, was der Körper einem sagen will. Der genaue Auslöser eines Hörsturzes ist unbekannt, gewiss ist jedoch, dass Stress diesen begünstigt.

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„Es ist eine Mär, dass nach einem Hörsturz jede Sekunde zählt. Der Betroffene kann erst mal abwarten“, sagt HNO-Arzt Thomas Rainer.
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Von Susann Frank

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In Watte gehüllt muss sich nicht immer gut anfühlen. Es kann in bestimmten Fällen sogar zum Unwohlsein führen. Zum Beispiel, wenn ein Mensch von einem Moment auf den anderen schlechter hört. „Nach einem Hörsturz nehmen die Patienten Geräusche wie durch Watte wahr. So beschreiben sie gerne die plötzlich auftretende Schwerhörigkeit“, berichtet HNO-Arzt Thomas Rainer.

Das passt auch zur Definition des Hörsturzes, den ein meist einseitiger und plötzlicher Hörverlust ohne erkennbare Ursache kennzeichnet. „Was genau dafür der Grund ist, hat man nicht herausgefunden. Begünstigende Faktoren sind Stress und Spätfolgen von Infektionen“, erklärt der Mediziner mit Praxis in Innsbruck und Ramsau im Zillertal. Betroffen können Menschen jeden Alters sein. Jedoch treten Hörstürze im Kindes- und Jugendalter selten auf. Der Erkrankungsgipfel liegt um das 50. Lebensjahr.


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