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Pfarrkirche von Arzl im Pitztal glänzt für Bischofsmesse

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Die Farben in der Arzler Kirche erstrahle­n wieder.
© Raggl

Arzl i. P. – Alles hat vor fünf Jahren mit einem losen Dachziegel begonnen, erinnert sich Pepi Raggl, der Koordinator des Renovierungsausschusses. Sobald man die ersten Arbeiten in Angriff genommen hatte, ergab eines das andere. Doch nun steht der Abschluss der Restaurierung der Pfarrkirche, die den Heiligen Ingenuin und Albuin geweiht ist, bevor. Gefeiert wird das am Sonntag, den 11. September, mit einer Bischofsmesse: Um 9 Uhr zelebriert der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler das Hochamt.

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Gut 790.000 Euro kosten die gesamten Maßnahmen. Bundesdenkmalamt, Land Tirol, Diözese, Pfarre und Gemeinde haben hier zusammengeholfen. Dazu kamen noch Spenden und Patenschaften aus der Arzler Bevölkerung, die allein 103.000 Euro ausmachten. Auch Bischof Glettler hatte eine solche Patenschaft übernommen. Noch sind gut 18.000 Euro offen. Die Identifikation der Arzler mit ihrer Kirche ist aber insbesondere deshalb so groß, weil die Figuren an den Wand- und Deckengemälden teils in Arzl lebende Personen abbilden – Emmanuel Raffeiner hatte sie 1907 gemalt.

Auch eine archäologische Unterschuchung wurde durchgeführt und brachte insgesamt vier Vorgängerbauten zutage, der erste aus dem 13. Jahrhundert. Eine Besonderheit stellt ein spätmittelalterliches Grab mit Waffenbeigaben dar – es stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. (pascal)

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