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Kia Sorento: Steter Quell großer Reisefreude

Entspannt Langstrecken fahren, ohne Sorgen den großen Gepäckraum nützen und digital am Puls der Zeit: So vergeht die Zeit im Kia Sorento fast wie im Flug.

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Erfrischendes Design, hohe Sitzposition, geräumiger Innenraum, adäquat angetrieben: der Kia Sorento.
© Höscheler

Von Markus Höscheler

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St. Lorenzen – Die Alternativen, keine Frage, sind schon da: Wer den Sorento begehrt, kann wahlweise mit Vollhybridtechnologie oder mit einem Plug-in-Hybridsystem zeigen, dass er nicht mehr auf den umstrittenen Diesel angewiesen ist. Der hat aber, solange die Ladeinfrastruktur für Elektroautos national und international hohen Ausbaubedarf signalisiert, noch seine Berechtigung, jedenfalls für die Langstrecke. Nun gut, es böten sich Zug und Bus, ja sogar das Flugzeug an – oder gar das Daheimbleiben, um sich nicht den zeitraubenden Mühen am Flughafen oder im Stau aussetzen zu müssen, obendrein dem Klima nicht zu schaden.

Doch für die Horizonterweiterung bleibt die Mobilität eine unerlässliche Bedingung, hierfür wählten wir in diesen Wochen den Sorento, betrieben noch mit einem Selbstzünder. Der besteht aus vier Zylindern, die zusammen 2,2 Liter Hubraum kreieren, um ein sattes Drehmoment von 440 Newtonmetern zu erzeugen und bis zu 202 PS Leistung zu erzielen. Die Dämmung ist gerade noch okay, das Kraftangebot überreichlich. Nicht immer glückt es der Achtstufenautomatik, die richtige Übersetzung zu wählen, im Großen und Ganzen trägt sie jedoch zur Harmonie bei, die es auf ausgewählten Langstrecken einfach braucht. Hinzu kommen ein überaus komfortables Fahrwerk, eine hohe Sitzposition und eine Fülle von Fahrerassistenzsystemen und Komfortschmankerln, die für ein stressfreies Vorankommen sorgen. Mehr als zufrieden waren wir mit dem Navigationssystem, mit dessen Darstellung und Zielfindung, ebenso mit dem hochwertigen Head-up-Display und dem volldigitalen Instrumentarium. Überaus offen zeigt sich der Sorento gegenüber mobilen Apparaten, Anschlussstellen (USB) gibt es in Hülle und Fülle, via Bluetooth lassen sich die Gerätschaften ebenso verbinden. Die Klangqualität überzeugt, die Memoryfunktion nicht immer.

Eines der vielen Talente des 4,81 Meter langen Sport Utility Vehicles ist sein Raumangebot. Bis zu sechs (sehr bequeme) Sitze stehen zur Verfügung, zwei davon lassen sich einfach umlegen und versenken, um eine ebene Ladefläche zu ermöglichen. Hinter der zweiten Sitzreihe ergibt sich somit ein ausladender Kofferraum, der mit sperrigen Gütern einfach beladen werden kann.

Es bleibt noch, die Platin-Ausstattung zu rühmen. Die trägt zum üppigen Preis von 65.190 Euro bei, kann sich aber mit erwähntem Head-up-Display, einem 360-Grad-Around-View-Monitor, einem Totwinkelmonitor und einer Reihe von elektrischen Verstellmöglichkeiten bei den Sitzen sowie einem Panorama-Glasschiebe-/Hubdach empfehlen. Gold (ab 60.190 Euro) ist immerhin schon mit dem adaptiven Tempomaten, einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik und einem adaptiven Allradsystem (Terrain Mode Select) versehen.

Die Technik

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel

Hubraum: 2151 ccm

Drehmoment: 440 Nm bei 1750 U/min

Leistung: 148 kW/201 PS

L/B/H: 4810/1900/1695 mm

Gewicht: 1956/2580 kg

Kofferraumvolumen: 187 – 2100 l

Tankinhalt: 67 l

Höchstgeschwindigkeit: 202 km/h

0 – 100 km/h: 9,2 Sekunden

Verbrauch: 6,6 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Allradantrieb

Preis: ab 65.190 Euro

CO2-Emission: 179 g/km


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