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Finanzrechtsexperte: „Tourismus-Abgabe gehört abgeschafft“

Für Finanzrechtsexperte Reinhold Beiser von der Uni Innsbruck ist der Zwangsbeitrag der Unternehmen zugunsten des Tourismus aus vielerlei Gründen überholt. Die Branche sei groß genug, um sich selbst zu tragen.

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Tirols Tourismus hat die Wachstumsgrenzen erreicht, Subventionen seien nicht mehr nötig, findet der Experte.
© TT/Falk

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Von Max Strozzi

Innsbruck – Der Steuerrechtsexperte Reinhold Beiser, Leiter des Bereichs Finanzrecht am Institut für Unternehmens- und Steuerrecht der Uni Innsbruck, fordert ein Ende der verpflichtenden Tourismusabgabe: Sämtliche Unternehmer – vom Bestatter bis zum selbstständigen Historiker – würden mit Zwangsbeiträgen von ihrem Umsatz belastet, um den Tourismus zu subventionieren. „Die Tourismusabgabe hat sich überholt. Ich finde, sie gehört abgeschafft“, sagt Beiser.

Die Pflichtbeiträge nach dem Tiroler Tourismusgesetz haben ihre Ursprünge im Jahr 1927. Damals ging es um die Finanzierung der Fremdenverkehrsförderung. Inzwischen macht die Tourismusabgabe in Tirol jährlich rund 120 Mio. Euro aus – die Mittel fließen in Tourismus-Vermarktung und in touristische Infrastruktur. Beiser nennt gegenüber der TT mehrere Gründe, weshalb die Tourismusabgabe abgeschafft gehört.


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