Plus

Finanzminister Brunner: „Dramatische“ Lage in Wien, Strom-Preisbremse in Sicht

Finanzminister Magnus Brunner: Nach dem Wirbel in Wien ging es ins malerische Alpbach.
© Finanzministerium

Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) will eine Prüfung bei Wien Energie, aber „kein politisches Kleingeld“. Die Strompreis-Bremse ist im Finale.

Von Alois Vahrner

Alpbach, Wien – In den nächsten Tagen soll die geplante Strom-Preisbremse endgültig ausverhandelt sein, kündigt Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) gegenüber der TT an. Pro Haushalt wird eine noch nicht ganz feststehende Stromverbrauchs-Menge zum vom Staat gestützten günstigeren Preis abgegeben. Brunner rechnet damit, dass das den Bund „einen einstelligen Milliardenbetrag“ kosten wird.

Seit gestern werden der Klima- und Anti-Teuerungsbonus an die Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt. Erwachsene bekommen 500 Euro, Kinder 250. Wer eine Kontonummer in FinanzOnline eingetragen hat oder Leistungen über die Pensionsversicherungsanstalt bezieht, bekommt das Geld auf sein Konto. 1,2 Mio. Österreicher, deren Daten nicht bekannt sind bzw. die kein Konto haben, erhalten den Bonus in Form von Gutscheinen.

Lage war „dramatisch“

Im Sinne der zwei Mio. verunsicherten Kundinnen und Kunden zeigt sich Magnus Brunner gegenüber der TT über die getroffene Lösung für die Wien Energie erleichtert. Nach fieberhaften Bemühungen und Verhandlungen übers Wochenende sei es mit der Bundesfinanzierungsagentur gelungen, eine bei Bedarf binnen zwei Stunden abrufbare 2-Milliarden-Kreditlinie zu fixieren. Er sei Samstagvormittag über eine finanzielle Schieflage informiert worden, die Lage sei „dramatisch“ gewesen. In Diskussion seien Summen von bis zu 10 Mrd. Euro gestanden.

Für Sie im Bezirk Kufstein unterwegs:

Theresa Aigner

Theresa Aigner

+4350403 2117

Michael Mader

Michael Mader

+4350403 3050

Wolfgang Otter

Wolfgang Otter

+4350403 3051