Europacup

ÖFB-Klubs Sturm Graz und Wiener Austria vor schwierigen Aufgaben

Wüthrich (Nr. 5) und Dante wollen mit Sturm bei Feyenoord punkten.
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Sturm gastiert heute bei Feyenoord (live auf ORF 1, Sky), die Wiener Austria trifft auf Lech Posen (21 Uhr/ServusTV, Sky)

Rotterdam, Posen – Österreichs Fußball-Vizemeister Sturm Graz möchte heute (18.45 Uhr/live ORF 1) im Auswärtsspiel bei Feyenoord Rotterdam im zweiten Einsatz der Europa-League-Gruppe G nicht wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren. „Wir wollen Feyenoord mit unseren Tugenden vor Probleme stellen, wir wollen ein Außenseiter sein, der sich einiges zutraut“, sprach aus Sturm-Trainer Christian Ilzer auch das Selbstvertrauen, das beim überzeugenden 1:0-Auftaktsieg gegen Midtjylland gesammelt worden war. Gegen die Dänen vergaben die Steirer noch die eine oder andere Möglichkeit auf einen höheren Sieg. Um heute im mit 50.000 Zuschauern voll besetzten „De Kuip“ (Die Wanne) nicht baden zu gehen, sollte die Effizienz eine höhere sein. Laut Ilzer braucht man eine „Topleistung“, die offensive Nadelstiche mit einschließt.

Der Druck liegt nach der 2:4-Auftaktniederlage bei Lazio Rom aber sicher bei Feyenoord. Auch Gernot Trauner, der österreichische Innenverteidiger in Diensten der Niederländer, gab sich gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten keinen Illusionen hin: Wir sind sicher mehr unter Zugzwang, aber zu Hause spielen wir immer voll auf Sieg. Deshalb sind wir auch Favorit“, meinte der ehemalige LASK-Kapitän. Vor zwei Jahren hatte Feyenoord übrigens beide Europa-League-Duelle mit dem WAC verloren. Ein gutes Omen?

Mit einem positiven Gefühl ist auch die Wiener Austria gestern ins Flugzeug in Richtung Polen gestiegen. Nach dem torlosen Remis gegen Hapoel Be’er Sheva soll bei Lech Posen heute (21.00 Uhr/live Servus TV, Sky) in der Gruppe C der Europa-Conference-League der erste Sieg eingefahren werden. Der wäre wichtig, da ja auch noch der große Favorit Villarreal wartet.

Trainer Schmid gastiert mit Austria in Posen.
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„Wir haben zum Start gepunktet und ein sehr gutes Spiel gemacht, aber leider nicht gewonnen. Deshalb sind wir jetzt gefordert, Punkte zu machen. Ich glaube aber, dass mit einem Punkt auch noch nichts verloren wäre, mit einem Punkt in Polen kann man nicht unzufrieden sein“, nahm Austria-Trainer Manfred Schmid etwas Druck raus. (dale, APA)