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MG startet Produktionsreigen kurz vor Jubiläum

2023 wird die traditionsreiche Briten-Marke hundert Jahre alt – unter chinesischer Führung gibt es zahlreiche neue Modelle.

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In Österreich wird das kompakte Elektroauto MG4 ab 32.990 Euro angeboten, inklusive Förderungen ist er somit ab 27.590 Euro erhältlich.
© MG Motor

Amsterdam – Noch erinnert, vom Logo abgesehen, nicht viel an die Vergangenheit. MG-Fahrzeuge neueren Baualters sind alternativ angetrieben und sehen futuristisch aus, MG-Modelle aus früheren Jahrzehnten lassen sich vor allem mit Fahrspaß assoziieren, allen voran der beliebte Roadster. Ein solcher findet sich aktuell nicht im Angebot von MG Motor, das sich seit gut 15 Jahren im Eigentum des chinesischen Konzerns SAIC befindet. Doch das wird sich ändern, wenn man den Worten des Chief Executive Officers (MG Motor Europe) Xinyu Liu vertrauen darf: Ein elektrischer Roadster wird gerade getestet und stellt einen Teil einer umfassenden Produktoffensive dar – bis 2015 will MG Motor nicht weniger als zehn verschiedene Modellreihen anbieten können, darunter eben auch den Cyberster, der wohl im nächsten Jahr anlässlich des 100. Geburtstages von MG vorgestellt wird.

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Zuvor rollt aber eine andere Neuheit zu den MG-Händlern, voraussichtlich noch in diesem Jahr: der kompakte MG4 Electric, ein 4,29 Meter langes, 1,84 Meter breites und 1,51 Meter hohes Fahrzeug. Der Kompaktwagen wird von einem 150 Kilowatt starken Elektromotor (204 PS) angetrieben. Dieser wirkt mit einem satten Drehmoment von 250 Newtonmetern auf die Hinterachse und stellt einen Sprint von null auf 100 km/h in weniger als acht Sekunden in Aussicht. Damit dem MG4 die Puste nicht ausgeht, stehen ihm zwei verschiedene Akkus zur Verfügung, nämlich eine Standard-Ausführung mit einer Kapazität von 51 Kilowattstunden und eine Long-Range-Version mit 64 Kilowattstunden. Dank eines Durchschnittsverbrauchs von 16 Kilowattstunden je 100 Kilometer reichen die Speicher für 350 beziehungsweise 450 Kilometer Fahrt.

Dabei wird es nicht bleiben: Schon arbeitet MG Motor an MG4-Versionen mit einem 77-kWh-Akku, der mehr als 500 Kilometer Reichweite offerieren soll. Ebenfalls in Planung ist eine Allradversion, die über ein hohes Maß an Traktionsfreundlichkeit verfügen wird. Die ist laut MG Motor aber schon bei den Hecktrieblern gegeben, dank der Verwendung einer neuen Plattform (MSP), dank eines langen Radstandes, dank kurzer Überhänge und dank einer recht platzsparenden Batteriebauweise (nur elf cm Höhe) in Verbindung mit einem niedrigen Schwerpunkt. Der Listenpreis des MG4 beträgt 32.990 Euro, mit Förderungen gibt es ihn ab 27.590 Euro. (hösch)

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