Urenkel der Königin rückten bei Trauerfeier ins Rampenlicht
Der neun Jahre alte Prinz George und die siebenjährige Prinzessin Charlotte schlossen sich ihrem Vater, Thronfolger Prinz William, bei der Trauerprozession für die verstorbene Queen an.
London – Zwei Urenkel der britischen Königin Elizabeth II., George und Charlotte, sind bei der Trauerfeier für die Queen ins Rampenlicht gerückt. Die beiden älteren Kinder von Thronfolger Prinz William schlossen sich der Trauerprozession an, als der Sarg der Queen am Montag in die Westminster Abbey getragen wurde. Gemeinsam mit ihrer Mutter Kate gingen der neun Jahre alte George und seine zwei Jahre jüngere Schwester hinter dem Sarg.
📽️ Video | George und Charlotte bei der Trauerprozession
Ihr jüngerer Bruder, der vierjährige Louis, nahm dagegen nicht an dem Staatsbegräbnis teil. Nachdem ihr Vater Prinz William mit dem Tod der Queen zum Thronfolger geworden ist, dürften die Kinder künftig eine prominentere Rolle im Königshaus spielen. Während die britischen Medien die Kinder von William und Kate nicht in ihrem Alltag fotografieren oder filmen, waren die beiden älteren Kinder in jüngster Zeit mehrfach bei öffentlichen Anlässen zu sehen.
Kindern soll „normales“ Leben ermöglicht werden
Bei den Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum der Queen im Juni wirkten die beiden zeitweise äußerst gelangweilt, als alternde Popstars vor dem Buckingham-Palast ein Konzert gaben. George besuchte im vergangenen Jahr mit seinen Eltern auch das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im Juli und jubelte bei den Toren der englischen Nationalmannschaft.
Alle drei Kinder gehen seit Kurzem auf dieselbe Schule in Windsor, nachdem ihre Eltern den Hauptwohnsitz der Familie in ein Cottage auf dem Schlossgelände verlegt hatten. Ziel ist es, den Kindern ein "normaleres" Leben zu ermöglichen. (APA/AFP)
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