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Schlagabtausch in Blau-Grün: Abwerzger vs. Mair bei „Tirol Live“

In einem sind sich Grüne und FPÖ einig: Zusammen regieren will man nicht. FPÖ-Chef Abwerzger sieht am meisten Überschneidungen mit der ÖVP. Spitzenkandidat Gebi Mair kann sich viel vorstellen, außer Blau.

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Hatten sich wenig Freundlichkeiten auszurichten: FPÖ-Chef Markus Abwerzger und der Spitzenkandidat der Grünen, Gebi Mair (r.).
© Rita Falk

Innsbruck – Bei der letzten Landtagswahl 2018 hatten die Grünen knapp zwei Prozentpunkte verloren, kamen auf 10,67 Prozent und gingen beim Koalitionspoker als Gewinner hervor. Die schwarz-grüne Landesregierung ging in die zweite Runde. Die Freiheitlichen konnten sich 2018 über ein Plus von sechs Prozentpunkten freuen, erreichten 15,53 Prozent und wurden damit nach ÖVP und SPÖ zur drittstärksten Kraft. Auch dieses Mal können die Blauen laut Umfragen mit Zugewinnen rechnen und rittern um Platz zwei in der Parteienlandschaft. Den Grünen attestieren die meisten Umfragen Stagnation.

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Gemeinsamkeiten bei FPÖ und Grünen zu finden, ist naturgemäß schwierig. Aber Sie sind sich in einem einig, nämlich nicht miteinander regieren zu wollen. Was wäre denn Ihre favorisierte Regierungskonstellation, Gebi Mair?

Gebi Mair: Wir wissen alle das Wahlergebnis noch nicht. Es schaut einmal so aus, als würde sich jede dritte Wählerin, jeder dritte Wähler von der ÖVP verabschieden. Wie regierungsfähig die ÖVP nach dem 25. September sein wird, ist also unklar. Als Grüne wollen wir zu einer stabilen Regierung beitragen. Das kann mit der ÖVP und einem dritten Partner sein, das kann aber auch eine Viererkoalition ohne die ÖVP sein.

Markus Abwerzger, keine Partei will mit der FPÖ regieren. Das glaubn Sie Ihren Mitstreitern aber nicht. Aus Ihrer Sicht, was wäre denn Ihre Wunschkoalition, wenn man nun doch mit der FPÖ wollte?


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