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Nach Feuern in Frankreich 48 mögliche Brandstifter gefasst

Im Sommer wurden 65.000 Hektar Naturfläche in Frankreich durch Brände zerstört. Ermittlungen führten zu 48 Festnahmen und zwölf Verurteilungen.

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Auch im September brannten Wälder in Frankreich.
© THIBAUD MORITZ

Paris – Nach verheerenden Waldbränden in Frankreich diesen Sommer mit 65.000 Hektar zerstörten Naturflächen hat die Polizei inzwischen Dutzende mutmaßliche Brandstifter ermittelt. "Derzeit hat die Gendarmerie 48 Personen, die im Rahmen von etwa 40 durchgeführten Ermittlungen festgenommen wurden, und zwölf Verurteilungen", sagte Gendarmerie-Sprecherin Marie-Laure Pezant am Freitag dem Sender RTL in Paris.

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Die bisher letzte dieser Verurteilungen habe es in der Dordogne gegeben, wo ein Brandstifter zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt wurde. Neun von zehn Waldbränden in Frankreich lösten Menschen aus, entweder fahrlässig oder vorsätzlich.

Für die Verfolgung der Brandstifter sollten 3.000 Polizisten in Frankreich abgestellt werden, hatte Innenminister Gérald Darmanin vor einem Monat angekündigt. Sie sollen Umweltdelikte und insbesondere Brandstiftungen in der Natur verfolgen. In jeder Polizeibrigade soll es künftig auf Umweltdelikte spezialisierte Beamte geben.

Wie die Gendarmerie-Sprecherin auf RTL sagte, sei die Suche nach den Brandstiftern sehr aufwendig. "Wir suchen nach Hinweisen und Spuren, die es uns ermöglichen, den Ursprung und das Gebiet, in dem das Feuer ausgebrochen ist, zu definieren." Eine Flasche könne ein Hinweis für einen Molotowcocktail sein, es könnten Zigarettenstummel oder Spuren von Brandbeschleuniger gefunden werden, sagte Pezant. "Es ist eine Knochenarbeit." (APA, dpa)


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