Schach

Ein historischer und ein tschechischer Triumph im Zillertal

Die Damen vom ASVÖ Pamhagen, an Nummer 3 gesetzt, gewannen als erstes österreichisches Team den Europacup.
© Fiona Steil-Antoni

Mayrhofen – Es war eine Woche, die ganz im Zeichen des norwegischen Weltmeisters Magnus Carlsen stand. Der 31-Jährige ragte beim Vereins-Europacup in Mayrhofen unter 500 Schachspielern, darunter 127 Großmeister und sieben aus den Top 21, hervor und war nicht zu schlagen: Vier Siege und zwei Remis lautete die Bilanz des seit 2013 an der Spitze stehenden Manns aus Tönsberg. Allerdings: Sein Team Offerspill belegte Rang 7 hinter Turnierfavorit CSU ASE Superbet (ROM), wo auch Carlsens Vorgänger Viswanathan Anand gemeldet war. Der Inder holte am Sonntag seinen zweiten Sieg (daneben eine Niederlage, 2 Remis), während Novy Bor Chess Club den Gesamtsieg feierte. Für die Tschechen war auch der 34-jährige Kärntner Markus Ragger im Einsatz (zwei Siege, ein Remis).

Geradezu historisch für Österreichs Schachsport war der Auftritt des burgenländischen Damen-Teams ASVÖ Pamhagen, das den 26. European Women’s Chess Club Cup gewann. Der Heimsieg ist der erste Europacup-Titel für einen heimischen Verein. Die Damen vom SK Baden komplettierten den rot-weiß-roten Erfolg mit einem fünften Platz. (TT)

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