Neue Bezirksstelle

Wirtschaftskammer baut an Imster „Drehscheibe“

Das Glas muss zerbrechen und soll der WK Imst Glück bringen.
© Parth

Imst – Die Tiroler Wirtschaftskammer erhält in Imst bis Herbst 2023 eine neue Bezirksstelle. Diese wird mit dem Wifi Oberland eine neue Bildungsstätte enthalten und als Dreh- und Angelpunkt für die Wirtschaftstreibenden im Bezirk dienen.

Derzeit wird fleißig gebaut: 15 Seminarräume, ein Festsaal sowie 15 Büros und Besprechungsräume und eine Hausmeisterwohnung werden in bester Lage in Imst errichtet. „Wir haben bereits 850 Kubikmeter Beton und 250 Tonnen Eisen verarbeitet“, bestätigt der Imster WK-Obmann, Josef Huber. Seinem Bezirksausschuss und ihm persönlich war der Nachhaltigkeitsgedanke ein besonderes Anliegen. „Von der Planung bis zu den ausführenden Firmen konnten wir die Regionalität wahren. Es kommen fast ausschließlich Tiroler Firmen zum Einsatz. So kann auch die Wertschöpfung im Land erhalten bleiben“, betont WK-Präsident Christoph Walser, der allen Arbeitern einen unfallfreien Bauabschluss wünscht.

Was das Top-Thema der Wirtschaft betrifft, den Fernpass, so sieht man sich im neuen Regierungsprogramm durchaus berücksichtigt. „Nur wurde uns der Fernpass-Scheiteltunnel bereits 2017 versprochen. Jetzt ist es an der Zeit, den Versprechen auch Taten folgen zu lassen. Hätten wir damals schon gebaut, hätten wir die Problematik heute nicht, denn dann würden wir die aktuellen Baumaßnahmen bereits umfahren“, so Huber. Das Aus für die Gletscherehe Ötztal-Pitztal sei ein Rückschlag für die Wirtschaft. Huber: „Man hat viel Energie investiert, um den Zusammenschluss zu planen. Jetzt bedarf es einer gewissen Vorbereitungszeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.“ (top)

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