Christkindlmärkte ohne Glühbirnen

Energie sparen: Innsbruck setzt bei Weihnachtsbeleuchtung auf LEDs

Auch heuer muss auf Weihnachtsbeleuchtung nicht verzichtet werden. Die Dauer wird jedoch reduziert.
© kristen-images.com / Michael Kristen

Die Weihnachtsbeleuchtung wird nicht nur mit LED umgesetzt, sondern auch verkürzt nur noch bis 23 Uhr eingeschaltet. Der Christkindlmarkt ist bereits seit Jahren "glühbirnenfrei".

Innsbruck – Die Stadt Innsbruck setzt bei der Weihnachtsbeleuchtung auf die im Stadtgebiet ansonsten ebenfalls bereits etablierte LED-Technologie und will mit verkürzten Einschaltzeiten von 16 bis 23 Uhr rund 25 Prozent der bisherigen Energiekosten einsparen. Die Hütten der Weihnachtsmärkte seien außerdem bereits seit fünf Jahren "glühbirnenfrei", versicherte der Geschäftsführer der hinter den Märkten stehenden Veranstaltungsfirma am Freitag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.

Die Stadt Innsbruck verfolgt gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern auf Ebene der Beteiligungen und der Veranstalter die Strategie ‚Jede Kilowattstunde zählt‘. Dabei ziehen wir alle an einem Strang.
Bürgermeister Georg Willi (Grüne)

Sorgsam mit Energie umgehen

Sorgsamkeit im Umgang mit Energie sei "das Gebot der Stunde", sagte Robert Neuner von der IAI Veranstaltungs-GmbH zudem. "Aber auch letztes Jahr ist die Weihnachtsbeleuchtung gerade einmal mit 4.500 Euro für die Zeitspanne von Mitte November bis Ende Jänner zu Buche geschlagen", strich er den aus seiner Sicht bereits behutsamen Umgang der Stadt mit diesem Thema heraus. In Sachen Energiesparen sei die Stadt absolut "up to date".

Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Saison 2022/2023 ließen sich aufgrund der Preissituation dennoch nicht vorhersagen, betonte der Bürgermeister der Tiroler Landeshauptstadt, Georg Willi (Grüne). "Klar ist aber, dass die Stadt auch hier absolut zukunftsfit und energieeffizient ist", so der Bürgermeister. So werde natürlich auch bei der Beleuchtung aller Weihnachtsbäume auf LEDs gesetzt um damit den Energieverbrauch möglichst gering zu halten.

Projektionen auf Gebäude

Sehr gering sei auch der Energieverbrauch bei den "3D-Fassaden-Mappings", die im nahen Umfeld der Weihnachtsmärkte zum Zauber der Innsbrucker Bergweihnacht beitragen sollen. "In den letzten drei Tages des Jahres werden für insgesamt 72 Stunden Landschaften und Szenerien auf vier bekannte Gebäudeflächen projiziert", erklärte Heike Kiesling, Geschäftsführerin des Innsbruck Marketings. "Mit gerade einmal 648 Kilowattstunden Stromverbrauch für die gesamte Inszenierung kann sich auch diese Energiebilanz mehr als nur sehen lassen", sagte sie. (TT.com, APA)

3D-Fassaden-Mapping

Von 29. bis 31. Dezember werden die Fassaden am Domplatz (Lebendige Ornamentik), der Hofburg (Inside Out), die prominente Häuserzeile in Mariahilf (Faszination alpine Tierwelt) und erstmals auch das Rathaus (Haus der Farben) für insgesamt 72 Stunden jeweils täglich von 17.00 bis 23.00 Uhr in phantastische Landschaften und Szenerien getaucht.

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