Stiegl braut nachhaltig
Beim Thema Nachhaltigkeit setzt die Salzburger Privatbrauerei auf zirkuläre Wertschöpfungsmodelle, Artenvielfalt und gesunde Böden.
In der Stieglbrauerei zu Salzburg, wo man heuer das 530-Jahr-Jubiläum feiert, wird in Generationen und in Kreisläufen gedacht. Im Rahmen der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie werden zahlreiche Maßnahmen und innovative Projekte zu den Themen Energieeffizienz, Verwertung von Brauerei-Reststoffen und Bodengesundheit umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel auch die Eigenstromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage am Dach der Brauerei und das eigene Wasserkraftwerk „Pulvermühle“ am Salzburger Almkanal.
Kreislaufwirtschaft & Bodengesundheit. Durch „Kaskadennutzung“ werden Rohstoffe über mehrere Stufen effizient genutzt, um diese so lange wie möglich im Wirtschaftssystem zu halten – und so gleichzeitig Ressourcen gespart. Dabei werden zum Beispiel Reststoffe aus der Bierherstellung sinnvoll wiederverwertet. So ist der Biertreber aufgrund seines hohen Eiweißgehalts ein hochwertiges Futtermittel für Nutztiere. Auch der Naturstoff Kieselgur, der beim Filtrieren des Biers zum Einsatz kommt, wird in der Landwirtschaft verwendet. Studien haben bestätigt, dass das siliziumreiche Bierfiltrat – durch Beimengung zur Gülle vor dem Düngen – langfristig die Bodengesundheit verbessert.
Den schonenden Umgang mit den Ressourcen belegt Stiegl seit mehr als drei Jahrzehnten in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht, zu finden unter www.stiegl.at/nachhaltigkeit
Zeit und Qualität. Bei Stiegl setzt man auf langsame Gärung und schonende Reifung statt auf schnelle Brauverfahren. Deshalb trägt die Brauerei seit 2013 – als eine von nur vier Brauereien in Österreich – das Slow Brewing-Gütesiegel, eines der härtesten Qualitätssiegel am internationalen Biermarkt. Auch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen, dass der bewusst eingeschlagene, konsequente Qualitätsweg der richtige ist. Ob „World Beer Cup“ oder „European Beer Star“, Stiegl-Bier erfüllt höchste Qualitätsansprüche und wird alljährlich bei den verschiedensten prestigeträchtigen Bierwettbewerben ausgezeichnet.
„Eine Stiegl-Bierkiste besteht zu 80 % aus dem Regranulat unserer ausgemusterten Kisten.“
Christian Pöpperl, Chefbraumeister
Aus Österreich für Österreich. Großen Wert legt Stiegl auch auf einen rot-weiß-roten Wertschöpfungskreislauf. Dort, wo es möglich ist, werden Waren und Leistungen aus Österreich bezogen – aktuell 86,5 % des gesamten Einkaufs. Von den Rohstoffen über das Verpackungsmaterial bis hin zur Vermarktung setzt man in der Privatbrauerei auf österreichische Anbieter. Damit wird der Wirtschaftsstandort Österreich gefördert und zur Sicherung heimischer Arbeitsplätze beigetragen.
Österreichs 1. Biergut. Am Stiegl-Gut Wildshut nahe Salzburg, zu dem auch eine Bio-Landwirtschaft gehört, widmet man sich neben dem Bierbrauen auch intensiv den Themen Kreislaufwirtschaft, Artenvielfalt sowie Bodengesundheit, welche die Voraussetzung für beste Gerste und Hopfen ist. Oder wie man bei Stiegl sagt: Boden gut – Bier gut.
Weitere Infos unter www.stiegl.at
AUSGEZEICHNETE, HEIMISCHE PRODUKTE
Als führende österreichische Privatbrauerei bietet Stiegl der Gastronomie Flexibilität durch Regionalität, eine große Produktvielfalt, ein hauseigenes Technik-Service, eine breite Palette von kunden- und verkaufsorientierten Marketingleistungen und nicht zuletzt – dank der Verarbeitung bester, heimischer Rohstoffe – ausgezeichnete Produkte. Die versierten Stiegl-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen beraten die Gastronomie-Kunden umfassend: ausgehend von der Produktqualität über die Wartung der Schankanlagen bis hin zur maßgeschneiderten Wintereindeckung. Seit 530 Jahren denkt Stiegl in Generationen und achtet darauf, dass die Wertschöpfung in Österreich bleibt. Die mehrfach ausgezeichneten Biere stehen für bewährte Qualität auf höchster Stufe.
Die Stieglbrauerei hat zwei Niederlassungen in Tirol:
Inzing: +43 50 1492-2699
Wörgl: +43 50 1492-2499