Skiwanderung oder Laserzlauf

Skibo-Tour spornt zu Höhenmetern an

Stefan Mutschlechner (r., Alpinplattform) lädt mit Veranstaltern zur Skibo-Tour mit neun Skitour-Wettkämpfen in Osttirol und Oberkärnten.
© Blassnig

Lienz – Skitour ist nicht gleich Skitour: Man kann am 29. Jänner am Hochstein im eigenen Tempo eine Skiwanderung in der Natur zurücklegen und nach der Einkehr in der Hütte die Abfahrt über eine präparierte Piste von der Sternalm genießen; oder man startet am 26. Februar zum Laserzlauf. Im zweiten Fall sollte man auf Aufstiege im hochalpinen Bereich sowie auf anspruchsvolle Abfahrten im freien Gelände gut vorbereitet sein, Tragepassagen inklusive. Für die Strapazen belohnt einen jedenfalls der Blick vom Laserztörl, bevor man bei diesem Hochgebirgslauf für Tourenski die Distanz von 1820 Höhenmetern zurückgelegt hat.

Insgesamt neun Veranstaltungen in Osttirol und Oberkärnten hat die Alpinplattform mit Obmann Werner Frömel unter dem Dach der „Skibo-Tour“ zusammengefasst. Nach zweijähriger Pause rechnen die Veranstalter Anfang nächsten Jahres mit großem Interesse. Die Marke von einer Million Höhenmetern dürften die Teilnehmer dieses Mal insgesamt sicher schaffen.

Die Skibo-Tour soll Sportbegeisterte und Profis gleichermaßen motivieren. Nicht Rekordzeiten zählen, um die stärksten Tourengeher zu ermitteln, es wird von jedem Einzelnen die Summe der zurückgelegten Höhenmeter erfasst. Alle Teilnehmer erhalten einen Stempelpass, mindestens drei der neun Bewerbe müssen für den Eintrag ins offizielle Ranking jedoch absolviert werden. In der Skibo-Everest-Trophy etwa legt der einzelne Sportler jene Höhenmeter zurück, die der höchste Berg der Welt in den Himmel ragt. TVB-Obmann Franz Theurl kündigte seine Teilnahme bereits an: „Aber mehr als 500 Höhenmeter gehen sich nicht aus.“ (bcp)

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