Wohn- und Schulgebäude

Große Einsparungen durch „Sinfonia“-Sanierungen in Innsbruck

Innsbruck beteiligte sich am EU-geförderten Projekt, das schrittweise Gebäudesanierungen bis hin zur Passivhaus-Zertifizierung vorsah.
© Rita Falk

Innsbruck – In den Jahren 2014 bis 2020 wurden im Rahmen des EU-Projekts „Sinfonia“ großflächige Sanierungen an Wohn- und Schulgebäuden in Innsbruck und Bozen durchgeführt. In der Tiroler Landeshauptstadt beteiligten sich die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und die Neue Heimat Tirol (NHT) an der Sanierungsstrategie, die von der Uni Innsbruck und dem Passivhaus Institut (PHI) wissenschaftlich begleitet wurde. Im Zuge von Sinfonia sanierten die beiden Bauträger 33 Gebäude mit rund 66.000 m2 Wohnfläche, darunter ein Quartier mit 16 Gebäuden sowie zwei Schulen. Die nunmehr sanierten Altbauten stammten aus den Jahren 1940 bis 1960.

Kürzlich erhielten IIG und NHT vom Passivhaus Institut 13 Zertifikate als Belege für den erfolgreichen Abschluss von Sanierungsprojekten. Das Monitoring der tatsächlichen Verbrauchsdaten, gemeinsam mit dem PHI durchgeführt, zeigt laut Aussendung der Stadt, dass im Durchschnitt 77 Prozent der Heizwärme eingespart werden konnten. Sofern sämtliche Sanierungsschritte der schrittweisen Renovierung umgesetzt würden, liege das Potenzial sogar bei 85 Prozent.

Bei allen sanierten Wohngebäuden handle es sich um geförderte Wohnungen, betont Bürgermeister Georg Willi (Grüne), damit würden sich die Maßnahmen für viele BürgerInnen aktuell besonders rechnen. Für Willi ist klar: „Auch in Zukunft werden wir die größte Herausforderung in Bezug auf die Energieeffizienz bei den Bestandsobjekten haben.“ (TT)

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