Eishockey

Kein Märchen wie im März 2022: Titelverteidiger Wattens verpasst ÖEL-Play-off

Das ÖEL-Play-off steigt heuer ohne Wattens – daran hat auch Goalie Rene Huber zu knabbern.
© Schönherr

Wattens – Als erster Meister in der neu gegründeten „Ö Eishockey Liga“ hatten sich die Wattener Pinguine im März 2022 in den Geschichtsbüchern verewigt. Seit Samstagabend steht fest: Die aktuelle Saison findet dort keine Erwähnung. Mit der 4:7-Niederlage beim direkten Konkurrenten in Feldkirch verpasste es die Truppe von Headcoach Jaroslav Betka, die Chance auf den Play-off-Einzug (Top 3) am Leben zu halten. Die Vorarlberger lösten indes nach Hohenems und Kufstein das Ticket für die österreichweiten Entscheidungsspiele.

Beim Titelverteidiger sitzt die Enttäuschung tief. „Wir haben uns nach dem Spiel im Bus zum ersten Mal zusammengesetzt“, erzählte Wattens-Kapitän Lukas Schwitzer von der kollektiven Suche nach möglichen Gründen für das vorzeitige Saison-Aus.

„Viele kleine Baustellen“

„Viele kleine Baustellen“ hätten laut dem ehemaligen HCI-Profi letztlich dazu geführt, dass Wattens den Kürzeren zog. Eines der Details: „Wir spielen schon die ganze Saison über ein schlechtes Powerplay.“ Ausfälle – zuletzt meldete sich Top-Scorer Daniel Frischmann (12 Tore, 14 Assists) mit einem Sehnenriss im Finger ab – ließ Schwitzer nicht als Ausrede gelten: „Wir sind mit einem ausreichend großen Kader in die Saison gestartet. Wir hätten die Qualität gehabt, um Ausfälle ersetzen zu können.“

Im Play-off-Halbfinale der Landesliga (Best of five) glich Weerberg gestern durch einen 5:2-Sieg in Kufstein zum 1:1-Remis aus. Mils gewann in Götzens mit 7:2, zog in der Serie auf eine 2:0-Führung davon und benötigt nur noch einen Sieg zum Finaleinzug.

Matthias Schöser (l.) feierte im Landesliga-Play-off mit Weerberg einen 5:2-Sieg in Kufstein (Sappl).
© Osterauer

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