Nach Rücktritt

„Ich lasse mir eine Rückkehr offen“: Matthias Mayer im Interview

Dreifach-Olympiasieger Matthias Mayer (mit Gattin Claudia) sprach am Mittwoch vor einer kleinen Journalistenrunde Klartext – und räumte mit Gerüchten auf.
© gepa

Etwaige Schwangerschaft seiner Frau, Doping oder Burnout-Symptome – Matthias Mayer erteilte am Mittwoch allen Gerüchten eine Absage und schloss im Gegenzug ein Renn-Comeback im nächsten Winter nicht aus.

Aus Afritz am See

Afritz – Der Klimawandel macht auch vor Kärnten nicht Halt: „Betreten der Eisfläche verboten“ steht da auf dem Schild direkt vor dem nur spärlich zugefrorenen Afritzer See. „Da haben wir früher fest Eishockey gespielt“, versichert Matthias Mayer und lächelt in die Kameraobjektive. Auch das kleine Skigebiet in Verditz mit seinen drei Liften, wo Klein-Matthias einst seine ersten Bogerln machte, gibt es längst nicht mehr, wie Mayer ein wenig wehmütig erzählt. Der Dreifach-Olympiasieger hat in seine Heimat geladen, um 34 Tage nach seinem überraschenden Karriere-Rücktritt in Bormio zu reflektieren und gleichzeitig einen überraschenden Blick in die Zukunft zu werfen.

Immer noch zufrieden mit Ihrer Entscheidung?

Matthias Mayer: Für mich persönlich war es eine super Entscheidung. Ich bin nach wie vor sehr viel auf Ski, genieße die Freizeit mit meiner Frau, bin auf der Gerlitzen, gehe Skitouren. Klar ist aber: Ich fange nicht an, auf der Piste herumzurutschen. Ich brauche den schnellen Schwung.

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