Novelle des Jugendgesetzes

Nikotinbeutel kommen in Tirol auf die rote Liste: Nicht mehr für Jugendliche

Der Konsum und Erwerb von Nikotionbeuteln soll künftig erst ab 18 Jahren möglich sein.
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Innsbruck – Die Landesregierung gab gestern einer Novelle des Tiroler Jugendgesetzes grünes Licht. Folglich soll das Verbot für den Konsum und den Erwerb sowie die Weitergabe von jugendgefährdenden Waren an/von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren um „Nikotinbeutel“ erweitert werden. „Vielen jungen Menschen ist die Suchtgefahr, die von Nikotinbeuteln ausgeht, nicht bewusst“, begründet Sicherheits-Landesrätin Astrid Mair (VP) den Regierungsbeschluss. Aufklärung und Prävention seien zwar wichtig, jedoch gehe es in diesem Falle eben nicht ohne ein konkretes Verbot. Andere Bundesländer hätten hier bereits Taten gesetzt.

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Einen Vorstoß in Sachen Gesundheitsversorgung im Zuge der heute und morgen stattfindenden Landtagssitzung kündigte gestern LA Petra Wohlfahrtstätter von den Grünen an: „Wir habe es längst mit einem Patienten ‚Gesundheitsversorgung‘ zu tun.“ Zweiklassenmedizin, lange Wartefristen sowie ein Fachärzte- und Pflegepersonalmangel seien auch in Tirol Realität. Hinsichtlich der überfälligen Errichtung von Primärversorgungszentren bringen die Grünen deshalb einen Antrag ein. Was die Überarbeitung des Strukturplan Pflege betrifft, so will man per Anfrage Auskunft über den Status quo erhalten. (TT)

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