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Sat.1-„Dating Game“: „Herzblatt“-Stimme Susi Müller ist beim Revival dabei

Susi Müller leiht ihre Stimme auch dem „Dating Game".
© SAT.1

Unterföhring – Die aus dem langjährigen Flirtformat „Herzblatt" bekannte Radiomoderatorin Susi Müller leiht ihre Stimme auch dem „Dating Game" genannten Show-Revival bei Sat.1 (13. Februar, 20.15 Uhr). „Ich werde tatsächlich oft gefragt: Sag mal, macht es dir denn nichts aus, dass du immer nur die Stimme bist? Und dann sage ich: Nein, im Gegenteil, ich finde das sehr entspannt", sagte Müller (59). „Als Schauspielerin, die ja ihr Gesicht zeigen muss, wird es mit zunehmendem Alter häufig schwierig. Wenn du da deine Fältchen nicht verjüngst, siehst du ganz schön alt aus. Dieser Trend ist schlimm, aber leider Realität. Ich brauche für meine Stimme kein Botox oder Hyaluronsäure. Damit bin ich zeitlos.“

Die Flirtshow „Herzblatt" vom Bayerischen Rundfunk (BR) gab es regulär von 1987 bis 2005, zunächst bis '93 mit Rudi Carrell. Spätere Moderatoren waren Rainhard Fendrich, Hera Lind, Christian Clerici, Pierre Geisensetter, Jörg Pilawa und Alexander Mazza.

Ein Single, drei Date-Anwärter:innen und die legendäre Wand. Jörg Pilawa präsentiert „Dating Game".
© SAT.1 / Julia Feldhagen

Der jetzige Sat.1-Moderator Pilawa freut sich auf „das Wiederhören mit Susi", wie der 57-Jährige laut Mitteilung sagt. „Egal, wem ich erzähle, dass unsere geliebte Dating-Show als „Dating Game" wiederkommt, stellt sofort die Frage: „Mit Susi?" Susi und die Show gehören einfach zusammen." Müller sei eine „liebe, zurückhaltende und feine Person – ich freue mich wahnsinnig auf sie!"

Müller selbst erzählte Sat.1, wie das in den 80er Jahren anfing: „Ich arbeitete damals als Radiomoderatorin einer Musiksendung bei SWF3 und über mich und meine Stimme gab es eine kleine Geschichte. Die hatte Rudi Carrell gelesen, mich angerufen und dann nach München zur Sendung eingeladen. Rudi hat mich mit „Hallo Susi!" begrüßt und dann ging es direkt los. Zwischen uns hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt. Er ist auch der Patenonkel meines Sohnes." (dpa)

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