21 Wohnungen der Neuen Heimat „für ein Drittel“ übergeben
In Serfaus erfolgte die Schlüsselübergabe für 21 Eigentumswohnungen der Neuen Heimat.
Serfaus – Sie ist nicht zu übersehen. Vor dem Serfauser Wohnquartier der Neuen Heimat Tirol (NHT), dessen zweiter Teil gestern feierlich eröffnet wurde, ragt eine knallgelbe Zitronenskulptur. Ein Symbol für die sauren Momente bei Wohnungssuche oder Finanzierung? Wohl nicht. Dennoch blieb die Frage der Symbolik gestern einigermaßen unbeantwortet. Bei der Schlüsselübergabe war von bitterem Nachgeschmack nichts zu spüren. Im Gegenteil. Die süße Vorfreude stand den neuen Eigentümern ins Gesicht geschrieben.
Rund 14 Monate wurde am zweiten Abschnitt des Wohnquartiers im Serfauser Ortsteil Lourdes gebaut. 21 Wohneinheiten umfasst der neue Holzoptik-Komplex mit drei Stockwerken, Tiefgarage und zentraler Pelletsheizung. Die Baukosten belaufen sich auf zirka 5,6 Millionen Euro.
Von einem „lang gehegten Wunsch der Gemeinde, mit dem man der jungen Generation eine Wohnperspektive im eigenen Dorf geben will“, spricht der Serfauser Bürgermeister Paul Greiter und freut sich über diese „gelungene Umsetzung“. Während im ersten Abschnitt auch günstige Mietwohnungen zu finden sind, wurden im zweiten Komplex auch geförderte Eigentumswohnungen errichtet. „Bei einem Quadratmeterpreis von 3400 bis 3500 Euro liegen die Preise im Vergleich zu den restlichen Angeboten im Ort bei rund einem Drittel“, ergänzt der Bürgermeister. Der Altersdurchschnitt der neuen Bewohner sei ebenso auffallend niedrig.
Unter den Neo-Eigentümern befand sich gestern auch Fabian Zamek mit seiner Lebensgefährtin. Er war vor 15 Jahren beruflich nach Serfaus gezogen und seitdem „Serfauser geblieben“. Der Kauf einer Eigentumswohnung war schon lange sein Ziel.