Stadtpolitik in Kürze

Einstimmig: Wolfgang Hödl wird neuer Vorstand für das Innsbrucker Personalamt

Wolfgang Hödl tritt am 1. März seinen Dienst im Rathaus an.
© Hödl

Einstimmig. In seltener Einigkeit hat der Innsbrucker Stadtsenat am Mittwochvormittag Wolfgang Hödl zum neuen Vorstand des Amtes für Personalwesen bestellt. Der gebürtige Kärntner bringt langjährige Erfahrung im öffentlichen Dienst sowie in der Teamführung mit, zuletzt war Hödl Abteilungsleiter in der Stadt Hohenems.

Im November hat der Stadtsenat gegen den Willen von Bürgermeister Georg Willi die von ihm eingesetzte Personalamtsleiterin abgewählt, seitdem war die Schlüsselposition vakant. Wolfgang Hödl war der einzige Bewerber. Der Jurist tritt bereits kommende Woche, am 1. März, seinen Dienst in Innsbruck an.

Die Stadt Innsbruck startet nach einem entsprechenden Beschluss im Stadtsenat im Herbst eine so genannte „Hauptwohnsitzkampagne“. BürgerInnen, die vom 1. September bis 30. November einen Hauptwohnsitz in Innsbruck anmelden, sollen einen Mobilitätsgutschein in der Höhe von 80 Euro erhalten. Einzulösen ist dieser bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB). Die Gesamtkosten – inklusive Kosten für Werbemaßnahmen – betragen rund 300.000 Euro.

Die Zahl der Hauptwohnsitze in Innsbruck ist seit 2018 rückläufig, derzeit sind es rund 132.000. Etwa 27.000 sind mit Nebenwohnsitz gemeldet.

Umzugskisten packen heißt es noch in diesem Jahr für die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG). Das Referat Öffentliche Ordnung – wie es offiziell heißt – soll in den zweiten Stock des ehemaligen MoHo-Gebäudes in der Schlachthofgasse 1 übersiedeln. Das Gebäude ist im Eigentum der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG). Derzeit ist die MÜG in der Salurner Straße untergebracht. Die Räumlichkeiten wurden nach der steten Personalaufstockung zu klein.

„Der Standort in der Schlachthofgasse ist in Hinblick auf die innerstädtische Anbindung, die Parkmöglichkeiten und das Raumangebot bestens geeignet“, erklärt der für Sicherheit zuständige Vizebürgermeister Johannes Anzengruber.

Die Kosten für die Adaptierung der beanspruchten Flächen werden auf 741.000 Euro geschätzt. Die Causa wird heute Donnerstag dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. (dd, TT)

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