Elektro-Jeep Avenger feierte Österreich-Premiere
Erste Auslieferungen des 156 PS starken Avenger sind im Mai vorgesehen.
Wien – Groß ist er nicht, aber Größe wird ihm beigemessen: Der Avenger ist das erste Elektrofahrzeug der Marke Jeep, obendrein der erste Kleinwagen derselben. Er soll das Verkaufsvolumen von Jeep hinaufschrauben und die CO2-Flottenemissionen des Konzerns Stellantis dämpfen. Dabei hilft ihm die neueste Technik des Mehrmarkenverbundes: die Verknüpfung eines 156 PS starken Elektromotors mit einem 54-kWh-Lithium-Ionen-Speicher. Stellantis rollt dieses Antriebssystem sukzessive in mehreren kleinen und kompakten Modellen – darunter der DS 3 E-Tense – aus; der Avenger gehört gleichermaßen zu den ersten Modellen, die zum Zug kommen. Das Aggregat, das den 4,08 Meter langen Fronttriebler in Bewegung versetzt, stemmt ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern. Der beigefügte Akku stellt eine WLTP-Reichweite von 408 Kilometern in Aussicht.
„Der Avenger ist der neue Einstiegspunkt in die Jeep-Palette und wir erwarten, dass er bis zum Jahr 2024 unser bestverkauftes Modell sein wird“, befindet Jeep-Manager Bernd Pfaller anlässlich der statischen Österreich-Premiere des kleinen Stromers in Wien. Bestellbar ist der Avenger schon, im Frühjahr erfolgen laut Stellantis die ersten Auslieferungen. Interessenten können zwischen vier Ausstattungsniveaus entscheiden, wobei die Basis Avenger ab 37.000 Euro in der Auslage zu finden sein wird. Bestückt ist er in diesem Fall mit 16-Zoll-Stahlrädern (schwarz), LED-Scheinwerfern, einem Sieben-Zoll-Kombi-Instrument und einem 10,25-Zoll-Touchscreen. (hösch)