Asylpolitik-Reform

Kundgebungen in Innsbruck für eine menschenwürdige Asylpolitik

Zu Mittag demonstrierten Aktivistinnen und Aktivisten vor dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in Innsbruck.
© Paumgartten

Innsbruck – Nicht in Abhängigkeit leben müssen, sondern für sich selbst sorgen können. So lautet die zentrale Forderung bei drei Veranstaltungen, die gestern die Initiative „WE4Moria“ in Innsbruck abgehalten hat. Bei den Demonstrationen für eine menschenwürdige Asylpolitik vor dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl und bei der Annasäule pochten die Aktivistinnen und Aktivisten auf schnellere Asylverfahren, beschleunigte Familienzusammenführungen und das Recht auf selbstbestimmtes Wohnen. Auch den sofortigen Zugang zu Arbeit und Bildung sowie Deutschkurse schon während des Asylverfahrens und die Integration in die Gesellschaft waren Forderungspunkte.

Am Abend schlugen die Veranstalter dann ihre Zelte zu einem Protestcamp vor dem Landestheater auf. Die Aktion ist bis heute angemeldet und genehmigt. (np)

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