Zahlreiche Skiunfälle

Rettungshelikopter im Dauereinsatz: Viele Schwerverletzte auf Tirols Pisten am Sonntag

Das schöne Wetter lockte zahlreiche Wintersportler auf die Tiroler Pisten. Es kam wieder zu vielen Unfällen, mehrere Schwerverletzte mussten mit Hubschraubern geborgen werden. (Symbolfoto)
© zeitungsfoto.at

Zahlreiche Skiunfälle ereigneten sich am Sonntag in Tirol, die Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Viele Wintersportler mussten mit zum Teil schweren Verletzungen in Kliniken eingeliefert werden.

Innsbruck – Einer wahren Flut an Unfallmeldungen aus Skigebieten sahen sich die Tiroler Einsatzkräfte am Sonntag gegenüber. Mehrfach mussten die Retter mit dem Hubschrauber zu Schwerverletzten fliegen, um sie ins Krankenhaus einzuliefern.

Laut dem abendlichen Polizeibericht war das hintere Ötztal einer der Hauptschauplätze. Allein in Sölden kam es zu fünf schweren Unfällen – alle infolge von Kollisionen auf der Skipiste. Ein 53-jähriger Bulgare und zwei Deutsche mussten mit dem Heli in die Krankenhäuser Zams bzw. Innsbruck geflogen werden. Auch im benachbarten Obergurgl kam es zu mehreren Unfällen – hier wurden zwei 14-Jährige und eine 59-Jährige unbestimmten Grades verletzt.

Schwere Unfälle im Unterland, Zeugenaufruf in Achenkirch

Einen Zeugenaufruf startete die Polizei nach einem Unfall im Skigebiet Christlum in Achenkirch. Dort kam es gegen 11 Uhr auf der roten Piste 2 zu einer Kollision zwischen einem aufsteigenden Tourengeher (52) und einem Skifahrer (16), ) wobei der Tourengeher schwer und der Jugendliche unbestimmten Grades verletzt wurde. Der Tourengeher wurde mit dem Rettungsheli geborgen. Unfallzeugen werden gebeten, sich mit er PI Schwaz (Tel 059133/7250) in Verbindung zu setzen.

Im Skigebiet Zillertal Arena in Rohrberg verunfallte ein 24-jähriger Skifahrer schwer. Der junge Mann verlor die Kontrolle über seine Ski, geriet über den Pistenrand hinaus und stürzte dort laut Polizei 30 bis 40 Meter ab. Der Schwerverletzte wurde in die Innsbrucker Klinik geflogen. In Tux kollidierten zwei Skifahrer, einer der beiden musste mit dem Hubschrauber in die Schwazer Klinik gebracht werden.

Auch im Skigebiet Hopfgarten war der Rettungsheli im Einsatz. Dort war ein 23-Jähriger gegen den Holzzaun einer Hängebrücke geprallt und schwerst verletzt worden.

Zwei Heli-Bergungen binnen kürzester Zeit am Füssener Jöchle

Auch im Bezirk Reutte kam es zu drei schweren Unfällen. Am Füssener Jöchle in Grän fuhr ein 67-jähriger Skifahrer einem 84-Jährigen über die Ski. Beide Männer stürzten, der ältere der beiden erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Hubschrauber nach Innsbruck geflogen werden. Nur wenige Minuten später prallte ein 32-jähriger Skifahrer auf der selben Piste nach einem Ausweichmanöver gegen eine Baumgruppe. Er musste ebenfalls mit dem Rettungsheli ausgeflogen werden. In Biberwier kam es zu einem schweren Unfall in einer Skischulgruppe, wobei eine 16-Jährige unbestimmten Grades verletzt wurde.

In St. Leonhard im Pitztal kollidierten zwei Skifahrerinnen, wobei eine 51-Jährige schwer verletzt wurde. Die andere Frau stürzte ebenfalls, fuhr aber anschließend einfach weiter, ohne ihre Personalien bekannt zu geben. (TT.com)

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