Wechsel von der MFG zur FPÖ in Volders
Volders, Innsbruck – Die MFG Tirol neu zu strukturieren, „nachhaltig und auf einem stabilen Fundament“: Das ist das erklärte Ziel von Claudia Schwarzenbacher, neue Landessprecherin jener Partei, die durch ihre Kritik an den Corona-Maßnahmen im Allgemeinen und den Impfungen im Speziellen bekannt geworden ist. Wie berichtet, gibt es seit 30. Jänner einen neuen, interimistisch gewählten Landesvorstand.
Dieser ist natürlich auch angetreten, den Erosionsprozess zu stoppen – nach heftigen MFG-internen Konflikten waren im Vorjahr Gemeinderäte von Kufstein über Wattens bis Sistrans aus der Partei (die 64 Mandate in 47 Kommunen geschafft hatte) ausgetreten. Ganz vorbei ist dieser Prozess noch immer nicht: Wie die FPÖ Ortsgruppe Wattens & Umgebung Ende Februar bekannt gab, wird Philipp Kogler, vormals MFG-Gemeinderat in Volders, „ab sofort als freier Mandatar die FPÖ-Linie im Volderer Gemeinderat vertreten“.
Kogler nannte als gewichtigen Grund die fehlenden Strukturen, nachdem bei der MFG im Vorjahr Bezirks- und Landesführung „der Reihe nach gegangen“ seien. „Diese Strukturen braucht es aber gerade für neue Gemeinderäte als Unterstützung.“ Bei der MFG seien anfangs „durchaus tolle Charaktere aufgesprungen“, meint Kogler im TT-Gespräch, die Partei habe sich aber „selber demontiert“. Bei der FPÖ sei er hingegen vor seinem Parteieintritt „durchleuchtet“ und auf seine Eignung hin geprüft worden. Auch das habe er bei der MFG vermisst.