Spenden für Erdbebenopfer

Zillertaler Gemeinschaft unterstützt Franziskaner bei Erdbebenhilfe in Syrien

Die Franziskaner versorgen die Erdbebenopfer mit Nahrung.
© Franziskaner

Zell a. Z. – Rund fünf Millionen Menschen sind seit dem Erdbeben in Syrien obdachlos. Eine Katastrophe in einer Region, in der viele Bürgerkriegsflüchtlinge Zuflucht gesucht haben und wo die meisten Menschen schon vor dem Beben in Armut lebten.

In den drei Franziskanerklöstern in Aleppo werden seit dem Beben über 2500 Menschen beherbergt. „Jeder wird aufgenommen, die Menschen haben sonst keinen Ort, wo sie hingehen können“, weiß Sepp Brindlinger von der Engelbert-Kolland-Gemeinschaft. Diese hat einen engen Bezug zum Franziskaner-Orden und nach Syrien. Denn der selige Engelbert Kolland, ein Zillertaler Franziskanerpater, wirkte einst in Damaskus und starb dort 1860 als Märtyrer. Bisher sammelte die Engelbert-Kolland-Gemeinschaft Spenden für die vielen namenlosen Straßenkinder in Syrien, die im Krieg durch Vergewaltigungen gezeugt wurden. Laut Brindlinger werden 3500 von ihnen durch die Franziskaner betreut.

Nun werde auch für die Erdbebenopfer gesammelt, mehr als 20.000 Euro seien bereits zusammengekommen. „Wir haben engen Kontakt zu den Franziskanern, die in Syrien tätig sind. Sie gestalten immer wieder Gottesdienste in Zell mit“, sagt Brindlinger. Daher wisse man, dass die Spenden dort ankommen, wo sie benötigt werden.

50 Euro zahlt man für einen Spenden-Baustein und erhält bei Angabe seiner Adresse einen handgefertigten Rosenkranz mit Olivenholz aus Bethlehem und einer Zillertaler Granatperle.

Spendenkonto: IBAN AT35 3622 9000 0032 7023, Zweck: „Syrienhilfe/Rosenkranz“. Weitere Infos bei der Pfarre Zell am Ziller.

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