🎿 Ski Alpin | Interview

Hütter: „Es war nicht alles gut, wir müssen nichts schönreden“

Beste Freundinnen: Österreichs Speed-Star Cornelia Hütter (l.) freute sich sehr mit der schwangeren Zimmerkollegin Tamara Tippler.
© gepa/Mandl

Im TT-Interview spricht Österreichs letzte Kugel-Hoffnung Cornelia Hütter (30) über die Rückkehr in Soldeu, den Kampf um das Kristall, notwendige Änderungen und die Schwangerschaft von Zimmerkollegin Tippler.

Exakt vier Jahre nach Ihrem Kreuzbandriss beim Weltcup-Finale in der Abfahrt von Soldeu 2019 kehrten Sie dort im Training auf die Piste zurück. Wie war es?

Cornelia Hütter: Sehr cool. Es hat sich nichts verändert seit damals. Und auch die Piste hat sich gut präsentiert. Als wir hergefahren sind, haben wir schon gedacht, dass gar kein Schnee da ist. Aber sie sind sehr gut vorbereitet. Es ist halt nur brutal weich.

Im Super-G am Donnerstag kämpfen Sie mit 25 Punkten Rückstand um die kleine Kugel. Wie blicken Sie auf den Kampf um Kristall?

Hütter: Es ist ziemlich eng, da muss man nur auf die Rangliste schauen. Es ist schwierig zu sagen, was passiert. Ich habe ja schon ein paar Nuller in dieser Saison gehabt, normal bist du dann nicht mehr dabei. Aber ich kann trotzdem noch mitmischen und werde daher alles geben. Heuer sind extrem viele Läuferinnen auf hohem Niveau unterwegs. Du musst es dir zutrauen, musst am Limit fahren. Deswegen kann da so viel passieren.