DSN lässt Reduktion zu

Reduktion der Maßnahmen: Anschlagswarnung für Wien wieder aufgehoben

Die Wiener Polizei war in Alarmbereitschaft.
© APA/TOBIAS STEINMAURER

Laut Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst waren vor allem „syrische Einrichtungen“ gefährdet – Grund ist der Jahrestag des Bürgerkriegs in Syrien, der am 15. März 2011 begann.

Wien – Seit Mittwochvormittag hatte für Wien eine Warnung wegen möglicherweise bevorstehender terroristischer Anschläge auf religiöse Einrichtungen gegolten, die Polizei erhöhte ihre Sicherheitsmaßnahmen. Donnerstagabend wurde die Anschlagswarnung wieder aufgehoben. "Eine aktualisierte Gefährdungseinschätzung der DSN lässt nun eine Reduktion dieser Maßnahmen zu", sagte Polizeisprecher Daniel Fürst der APA unter Bezugnahme auf die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst.

Die Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) hatte Hinweise erlangt gehabt, dass konkret am 15. März 2023 ein Anschlag in Wien geplant sei, hatte es am Mittwoch geheißen. Folglich wurde eine verstärkte Über- und Bewachung potenziell gefährdeter Orte und Objekte umgesetzt.

"Diese Vorsichtsmaßnahmen wurden lagebedingt fortlaufend evaluiert und angepasst", hieß es nun. Es könne daher Entwarnung gegeben werden. Die "präventiven Sicherungsmaßnahmen" hatten Gebetshäuser und Einrichtungen verschiedener Konfessionen betroffen. (APA)

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