Abarth 500e: Erstes Stromauto der Stellantis-Tochter
Die traditionsreiche Tochtermarke von Stellantis stellte den 500e in Österreich vor: In sieben Sekunden sprintet er von null auf 100 km/h.
Wien – Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich Abarth wieder einmal bei der Stammmarke Fiat bedient. Das letztgenannte Label aus Turin hat mit dem elektrischen Cinquecento mehr als einen Achtungserfolg erzielt, nun will sich Abarth mit einer modifizierten Variante dranhängen. Der 500e von Abarth hebt sich nicht nur mit dem Skorpion-Label vom Basismodell ab, sondern auch mit einer Reihe von technischen Anpassungen. Zwar verwendet Abarth einen bekannten 42-kWh-Lithium-Ionen-Akku, aber beim Elektromotor durften die Techniker nachbessern. Der leistet 113 Kilowatt beziehungsweise 155 PS, das Nenndrehmoment wird mit 235 anstelle von 220 Newtonmetern beziffert. Damit beschleunigt der 500e von Abarth in nur sieben Sekunden von null auf 100 km/h.
Für Fahrerlebnisse sorgen drei verschiedene Fahrmodi: Turismo, Scorpion Street und Scorpion Track. Der Turismo-Modus reduziert die Leistungsabgabe, um den Stromverbrauch zu reduzieren, hier stehen nur 100 Kilowatt und 220 Nm für den Vortrieb zur Verfügung.
Scorpion Street setzt auf mehr Leistung, will aber das Maximum des regenerativen Bremsens herausholen. Der Track-Mode dagegen ist ausschließlich auf Sportlichkeit ausgelegt.
Als Launch Edition steht anfangs der Abarth 500e Scorpionissima parat – mit üppiger Ausstattung und poppiger Lackierung (Acid Green und Poison Blue). Zu den Highlights zählen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Alcantara-Details und das Uconnect-Radio-Infotainmentsystem mit einem 10,25 Zoll großen Touchscreen. Zudem gibt es ein volldigitales Instrumentarium im Sieben-Zoll-Format. Eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen bereichert die Launch Edition, die es ab 43.000 Euro gibt. Optional bietet Abarth eine Cabrio-Variante an.