80 Mio. Euro privat investiert

Die Folgen einer Bayreuther Enttäuschung: Warum Haselsteiner in Erl investierte

Hans Peter Haselsteiner (79) stammt aus Wörgl. Der Doktor der Handelswissenschaften war bis 2013 Vorstandschef des Bauriesen Strabag. In den 90er-Jahren war Haselsteiner Nationalratsabgeordneter des Liberalen Forums. Heute unterstützt er die NEOS. Bei den Festspielen Erl engagiert er sich seit 2004.
© APA/FLORIAN WIESER

Multiunternehmer Hans Peter Haselsteiner hat bisher privat 80 Millionen Euro in die Infrastruktur der Festspiele Erl investiert. Ein Gespräch über Tiefschläge, personelle Wechsel, den ORF, die Politik und die Causa Kuhn.

Wien – Das Künstlerhaus am Wiener Karlsplatz. Die Familienstiftung von Baulöwe Hans Peter Haselsteiner, intern als „HPH“ bekannt, hat das Gebäude um rund 40 Millionen Euro saniert. Neben der Künstlerschaft beherbergt das Gebäude seit 2020 die „Albertina modern“.

Der Hinweis „Büro HPH“ weist den Weg zum Hausherrn im 2. Stock. Dort, mit Blick auf die Karlskirche, trifft die TT Hans Peter Haselsteiner zum Interview.

Beim Absturz Ihres Hubschraubers kam Ende 2021 der Pilot ums Leben. Sie waren kurz zuvor ausgestiegen. Verändert ein solches Unglück die Sicht auf das Leben?

Hans Peter Haselsteiner: Es war ein Schock, ein tragischer Unfall. Ich habe einen wertvollen Freund verloren und einen treuen Wegbegleiter. Wir haben viele schöne Stunden miteinander verbracht. Es dauert einige Zeit, bis man das verdaut hat, und ich habe damit zu kämpfen, weigere mich aber, an Fügungen oder Zufälle zu glauben, weil ich den Hubschrauber vorher verlassen hatte.

Sie sind schwerreicher Bauunternehmer, Miteigentümer der Westbahn, Ex-Politiker, Ermöglicher von Sozialprojekten und Präsident der Festspiele Erl. Wie ist Ihr Zugang zur so genannten Hochkultur?

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