Nützlich, aber oft ärgerlich

Kleine Baumeister, großer Ärger: Wie man Maulwürfe friedlich vertreiben kann

Maulwürfe stehen unter Naturschutz.
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Maulwürfe verzieren die schönsten Rasen mit etlichen kleinen Erdhügeln. Gärtnern sind die kleinen Säugetiere daher oft ein Dorn im Auge. Dabei sind die Grabkünstler nützlich und stehen unter Naturschutz. Wie man die Tiere friedlich vertreiben kann.

Er führt ein Leben in der Unterwelt. Jeder weiß, wer er ist, doch gesehen hat ihn kaum jemand. Lediglich die Erdhügel, die der Maulwurf zurücklässt, sind ein Zeichen für seine Gegenwart. Ganz zum Leidwesen vieler Gärtner.

Auch, wenn viele Gartenbesitzer anderer Meinung sind, Maulwürfe sind wichtige Nützlinge. „Maulwürfe spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Ihre Grabtätigkeit verbessert die Zersetzungs- und Bodenbildungsprozesse, zudem fördert sie die Durchlässigkeit für Wasser- und Sauerstoffversorgung. Beides unterstützt die Wurzelentwicklung und somit das Wachstum von Pflanzen“, erklärt Christine Resch, Zoologin beim privaten Institut für Wildtierbiologie apodemus. Als Insektenfresser würden sie zudem der Massenvermehrung von beispielsweise Engerlingen entgegenwirken. Die Tunnelsysteme sorgen für Lockerung in der Erde, zählt Resch weitere Vorteile auf.

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