Auf dem Weg ins All

Neuer Jahrgang: ESA stellt fünf neue europäische Astronauten vor

Die fünf ESA-Neuzugänge werden u. a. auch zur Internationalen Raumstation fliegen.
© APA/AFP/NASA

Zwei Frauen und drei Männer sind nun Teil des neuen ESA-Astronautenkorps und trainieren für ihren ersten Einsatz ins All. Österreicherin Carmen Possnig hält sich für etwaige Einsätze im Reserve-Korps bereit.

Köln – Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat am Mittwoch einen neuen Jahrgang von angehenden Astronautinnen und Astronauten vorgestellt, die bis zum Ende des Jahrzehnts ins All fliegen sollen. Die zwei Frauen und drei Männer werden ein Jahr lang am Europäischen Astronautenzentrum in Köln für Weltraummissionen fit gemacht. „Als Team sind wir bereits zusammengewachsen", sagte die Französin Sophie Adenot bei der Vorstellung der Gruppe am Mittwoch in Köln.

Die fünf hatten bereits Anfang April mit ihrem Training begonnen. Die ESA hatte sie aus mehr als 22.500 Bewerbern ausgewählt. Sie bringen Expertise in jeweils unterschiedlichen Bereichen mit, etwa in Astronomie, Physik, Neurowissenschaften oder Medizin. Neben Adenot gehören Pablo Álvarez Fernández (Spanien), Rosemary Coogan (Nordirland), Raphaël Liégeois (Belgien) und Marco Alain Sieber (Schweiz) zu dem Team.

Österreicherin Carmen Possnig bleibt im Reserve-Korps

ESA-Astronauten fliegen etwa zur Raumstation ISS, außerdem beteiligt sich die europäische Raumfahrtagentur am „Artemis"-Programm, bei dem wieder Menschen auf dem Mond landen sollen.

Auch eine Österreicherin hat nach Franz Viehböcks Raumflug im Rahmen der "Austromir"-Mission im Jahr 1991 in absehbarer Zeit wieder eine reale Chance auf einen All-Aufenthalt. Die Kärntner Medizinerin Carmen Possnig wurde Ende des Vorjahres als Teil der „ESA-Astronautenklasse 2022" vorgestellt und ist Mitglied des elfköpfigen Reserve-Korps, das sich für etwaige Einsätze bereit hält. (APA, dpa)

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