Experten warnen vor Lücken

Auch für Tiroler Firmen tickt die Uhr: Was die neuen Whistleblower-Regeln bedeuten

Bestechung, Finanzbetrug, Korruption: Wer im Betrieb Missstände wie diese erkennt, kann sie intern melden – und ist geschützt.
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Ein neues Gesetz schützt Hinweisgeber in Betrieben vor Strafe und Vergeltung. Doch Experten warnen vor Lücken. Tirols Firmen ab 50 Mitarbeitern müssen die Vorschriften jetzt rasch umsetzen. Viele sind unvorbereitet.

Innsbruck, Wien – Ein Kollege lässt sich bestechen? Eine Abteilung trickst bei Vergaben? Wer Missstände wie diese bemerkt, kann seit Kurzem als Whistleblower auf sie aufmerksam machen – ohne Vergeltung fürchten zu müssen.

1️⃣ Wie funktioniert das neue Whistleblower-Gesetz? Ziel des so genannten „HinweisgeberInnenschutzgesetzes“ ist es, Beschäftigte zu schützen, wenn sie wirtschaftskriminelle Machenschaften entdecken und an eine firmeninterne Meldestelle weitergeben. Hier geht es vor allem um Korruption, Bestechung, Finanzbetrug und gesundheitsgefährdende Produkte für Kunden.