Filmemacher Harry Putz zu Kaunertal: „Ein Dinosaurier-Projekt, das nicht mehr zeitgemäß ist“
Seit Wochen ist der Film „Bis zum letzten Tropfen“ in Gemeinden auf Tour. Tausende kamen. Harry Putz erklärt, warum ein Ausbau im Kaunertal ein Rückschritt wäre.
Innsbruck – Der Plan liegt auf dem Tisch: Das bestehende Kraftwerk Kaunertal soll ausgebaut werden. Dafür müsste man das auf 2300 Metern Seehöhe liegende Platzertal fluten. Aus dem Ötztal müsste viel Wasser ausgeleitet werden. Die Umweltverträglichkeitsprüfung steht in den Startlöchern. Gleichzeitig werden kritische Stimmen zunehmend lauter. Das zeigt die Film-Tour von „Bis zum letzten Tropfen“ durch Tiroler Gemeinden. Rund 2800 TirolerInnen haben die Kurz-Doku seit Mitte März gesehen – dazu gab es im Anschluss Diskussionsrunden, teils hitzige. Was es mit der Kurz-Doku auf sich hat, erklärt Filmemacher Harry Putz im TT-Gespräch:
In dem 30-minütigen Film kommen nur Kritiker zu Wort, warum so einseitig?
Kommentare