Zeitplan wankt

Heute fällt die Entscheidung über den MCI-Spatenstich

Der Zeitplan für den Neubau des Managementcenters in Innsbruck wackelt gehörig. Der Dezember-Termin ist kaum noch zu halten.
© Böhm

Sollte es heute bei der finalen Abstimmung mit der Innsbrucker Stadtplanung zu keiner Einigung kommen, ist der Spatenstich für den Neubau der Unternehmerischen Hochschule MCI im Dezember nicht mehr zu halten. Der zuständige Hochbaureferent des Landes und SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Georg Dornauer betont, dass er alle Wünsche eingearbeitet habe. Das ursprünglich geplante 5. Stockwerk wurde jedoch gestrichen, dafür gibt es eine Dachterrasse. Der Bruttorauminhalt wird auf 117.000 Kubikmeter reduziert, die maximale Dichte des Grundstücks nicht ausgenützt. Weil dadurch die Stadt bei der Bauablöse gegenüber dem Bund profitiert. Rund 155 Mio. Euro soll der Bau kosten. „Weitere Verzögerungen würden den ohnehin ambitionierten Zeitplan allerdings ins Wanken bringen, der geplante Spatenstich im Dezember wäre nicht mehr machbar“, sagt Dornauer. (pn)

Neuregelung bei Mandate-Verteilung im Nationalrat

Als Folge der Volkszählung 2021 hat das Innenministerium die Verteilung der 183 Mandate im Nationalrat neu geregelt. Aus Tirol können ab der kommenden Nationalratswahl höchstens 16 Sitze besetzt werden, aus Kärnten nur noch zwölf. Gewinner ist der Wahlkreis Innsbruck-Land, zu dem auch der Bezirk Schwaz gehört, Verlierer ist „Kärnten Ost“: Die Neuregelung bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Tiroler Riege im Parlament anwächst. Denn das Wahlrecht führt dazu, dass Mandate aus den Regional- und Landeswahlkreisen ins dritte Ermittlungsverfahren wandern können. In Tirol war das nach der Wahl 2019 bei drei von 15 der Fall. Diese Mandate werden über die sogenannten Bundeslisten vergeben. Das macht die Sache kompliziert: Denn auf diesen Listen können die Parteien auch Tirolerinnen und Tiroler platzieren, was wiederum zu einem Plus für Tirol führen könnte. (sabl)