Über 100 Einsatzkräfte übten im Großraum Innsbruck für den Notfall
Innsbruck – Am Samstag wurde der Großraum Innsbruck zum Notfallgebiet – jedenfalls für über 100 Einsatzkräfte, die bei einer Großübung mit 27 Notfallszenarien konfrontiert wurden.
Ein Auto landet im Inn, am Berg wird ein verwirrter Wanderer gesucht. Ein abgestürzter Drachenflieger setzt einen Notruf ab. In einer Wohnung liegt eine Person mit einem Herzinfarkt. Mit diesen und weiteren Szenarien wurden 15 Behörden und Organisationen von der Berg- und der Wasserrettung, diversen Feuerwehren über Samariterbund, Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser bis hin zur Polizei und dem ÖAMTC-Hubschrauber konfrontiert.
So genannte BOS-Einsatztage werden alle zwei Jahre abgehalten. BOS steht für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“. Während bei Übungen ähnlicher Größe meist Katastrophen- oder Großunfallszenarien im Mittelpunkt stehen, werden beim BOS-Schulungstag Einzelsituationen geübt, die im Dienstbetrieb täglich vorkommen können. Der Fokus liegt auf der Zusammenarbeit zwischen den Organisationen sowie einer fachlich fundierten Nachbesprechung. (TT)
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