Neuen TT-Serie

Alternative Antriebe: Am Anfang war es nicht ganz geheuer

Nicht wirklich eine Augenweide, aber ein Trendsetter: Mit dem ersten Toyota Prius begann der Siegeszug der Hybridtechnik.
© Toyota

Auftakt zur neuen TT-Serie über alternative Antriebe: Der erste Teil gibt einen Überblick über verschiedene Antriebsarten, ihre Entwicklung und einen Ausblick.

Hollum – Der Gedanke bietet sich an: Auch der Benzinmotor war einmal nichts weiter als ein Nischenprodukt – und mit ihm der Dieselantrieb. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das Pferd ganz wesentlich für die individuelle Mobilität, der Verbrennungsmotor musste noch ungeheuer viel Überzeugungsarbeit leisten. Gleichzeitig gab es Mobilitätsanbieter, die mit Strom und mit Dampf um die Gunst der Kundschaft warben. Immer mehr sollten sich die Vorteile der Ottomotoren bewähren: die größere Energiedichte des Kraftstoffs, der mehr Reichweite als etwa Blei-Akkus ermöglicht; und zahlreiche Verbesserungen wie die Erfindung des elektrischen Anlassers. Und dann lief es wohl Hand in Hand: Zunehmend mehr Erdöl stand parat, dazu gewann die industrielle Fertigung an Fahrt. Ford machte das T-Modell massentauglich – und mit ihm den Verbrennungsmotor.

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