Lions Club Lienz lädt wieder zum Sommernachtskonzert vor Schloss Bruck
Lienz – Das Sinfonieorchester Lienz (SOL) bilden am Freitag, 11. August, nicht weniger als 65 Musiker. Wenn die mobile Bühne der Stadt Lienz mehr Platz bieten würde, könnten es gleich noch einmal 30 Musiker mehr sein. „Das Interesse ist groß. Viele möchten beim Sommernachtskonzert unbedingt Teil unseres Klangkörpers sein“, berichtet Dirigent Gerald Mair von erfreulichem Andrang. Wie schon seit einigen Jahren präsentiert sich das heimische Orchester wieder vor der malerischen Kulisse von Schloss Bruck dem Publikum. Der Termin im August soll heimische Zuhörer genauso anziehen wie Gäste.
100 Mitglieder zählt der Verein Sinfonieorchester Lienz. Hauptsächlich sind es Musiker aus Osttirol und Kärnten, die den Kern der einzelnen Register ausmachen. Jüngster Musiker wird heuer ein junger Kontrabassist sein. Dirigent Gerald Mair schätzte das Alter des Neuzugangs bei der Vorstellung des Programms auf zwölf Jahre. Bekanntlich vertraut der aus Dölsach stammende musikalische Leiter bewusst auf ein Zusammenspiel der Generationen.
Zum zehnten Mal beteiligt sich der Lions Club Lienz am Sommernachtskonzert. Liebherr-Vertreter Holger König betont den sozialen Zugewinn durch die Zusammenarbeit. Aus den Eintrittsgeldern für rund 350 reservierte Sitzplätze und den zusätzlichen freiwilligen Spenden schöpfen die Löwen Mittel für wohltätige Zwecke. „Bei Bedarf stellen wir unbürokratisch Sachspenden zur Verfügung oder bezahlen Therapiestunden“, nennt König Beispiele für das Engagement des Lions Clubs. „Jeder Euro aus dieser Veranstaltung kommt direkt oder indirekt Menschen in unserer Region zugute.“
Das Sommernachtskonzert beginnt am Freitag um 20 Uhr. Ein Shuttlebus pendelt zwischen den Hochsteinparkplätzen und dem Auftrittsort. Es bietet sich auch ein kurzer Spaziergang auf den Schlosshügel an.
Das musikalische Programm hat Gerald Mair wieder aus eingängigen und gefälligen Klangstücken zusammengestellt. Zu hören sind Ouvertüren, Walzer-Rhythmen und eine Komposition aus Strauss-Melodien genauso wie ein Ausflug zu feurigen Festen nach ungarischem und italienischem Geschmack. „Wir machen uns auf eine ansprechende Entdeckungstour durch die nähere Musikgeschichte“, kündigt der Orchesterleiter an. „Ich bin sicher, einige werden einen neuen Lieblingshit für sich finden.“