Weniger Aufträge

Kürzere Arbeitszeit für 250 Mitarbeiter: Swarovski drosselt Arbeit bis Ende Oktober

In Wattens bleibt der Rotstift gezückt: Ein Teil der Mitarbeiter muss bis Ende Oktober weniger arbeiten, auch der Lohn bleibt reduziert.
© TT/Rita Falk

Die bis Ende August befristete Arbeitszeit-Verkürzung für 250 Swarovski-Beschäftigte wird bis Ende Oktober verlängert. Ein Tirol-Chef weiter gesucht.

Wattens – Wegen Auftragsverschiebungen hat Swarovski vergangenen Mai, wie berichtet, in Abstimmung mit dem Betriebsrat bei einem Teil der Belegschaft die Arbeitszeit reduziert. Rund 250 Mitarbeiter in der Produktion wechselten von einem Sechs-Tage-Schichtbetrieb zum Fünf-Tage-Modell, die Arbeitszeit wurde für die Betroffenen damit auf 80 Prozent reduziert, der Lohn auf 90 Prozent gekürzt.

Diese Art interner Kurzarbeitsvereinbarung war bis Ende August befristet. Nun wurde die Arbeitszeit-Drosselung bis Ende Oktober verlängert, wie Swarovski gegenüber der TT erklärt. „Um rascher und flexibler auf die sich laufend verändernden Marktbedingungen reagieren zu können, wurde in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat das bereits seit dem 1. Mai 2023 bestehende neue Schichtmodell um weitere zwei Monate verlängert“, heißt es.

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