Bodenversiegelung in Städten nimmt zu: Innsbruck reiht sich unter die Spitzenreiter
Der Anteil an versiegelter Fläche stieg in Innsbruck laut WWF im vergangenen Jahrzehnt um 12,5 Prozent an – und damit so stark wie in keiner anderen österreichischen Großstadt. Bürgermeister Georg Willi hat dafür keine Erklärung.
Innsbruck, Wien – Rund 112 Hektar Boden wurden während des vergangenen Jahrzehnts in Innsbruck versiegelt. Das entspricht einer Fläche von mehr als 156 Fußballfeldern, die unter einer Schicht verschwand, die weder luft- noch wasserdurchlässig ist. Das heißt, dass der Anteil an von Beton, Asphalt und Co. bedecktem Gebiet in diesem Zeitraum um 12,5 Prozent anstieg – und damit so stark wie in keiner anderen der großen Städte Österreichs. Errechnet hat diesen Wert der „Weltweite Fonds für die Natur“ (WWF), der vor den dramatischen Folgen dieser Entwicklung warnt.
„Durch den hohen Grad an Versiegelung entstehen viele Hitzeinseln“, sagt Simon Pories, Bodenschutzsprecher des WWF. Bei anhaltend hohen Temperaturen wirke sich das „negativ auf die Lebensqualität und Gesundheit aus. Deshalb müssen die Städte ganz massiv gegensteuern.“
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