„Sucht beginnt meist unauffällig“
Nur noch eines zählt im Leben: Wenn Sport zur Sucht wird
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Während die einen den inneren Schweinehund nicht überwinden, erliegen die anderen der Sucht nach Sport. Die äußert sich ähnlich wie Drogenabhängigkeit und entwickelt sich schleichend.
Ein Skandal am K2 sorgte Anfang August für Entsetzen. Dutzende Bergsteiger waren am zweithöchsten Berg der Erde achtlos über einen gestürzten, sterbenden Sherpa hinweggestiegen. „Das ist nicht nur moralisch zu hinterfragen“, kommentiert Wolfgang Treipl. Der Sportpsychologe sieht darin auch einen Anreiz, über Sportsucht nachzudenken: „Davon sind, je nach Studie, ein bis 25 Prozent der sporttreibenden Befragten betroffen. Und womöglich auch ein Teil dieser Alpinisten, die das Erreichen ihres Ziels über alles stellten.“