Mit dem Rücken zur Wand

Bäcker und Metzger in Not: Nahversorgern in Tirol droht wegen Teuerung das Aus

Bäckereien und andere Lebensmittelgewerbe sind unter Druck.
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Wichtig als Nahversorger und Arbeitgeber, aber unter massivem Druck: Tirols Lebensmittelgewerbe-Betriebe kämpfen mit gestiegenen Personalkosten, Zinserhöhungen und Übergabe-Problemen.

Innsbruck – Derzeit gibt es in Tirol noch 193 Bäckereien, 80 Metzgereien, 55 Konditoreien und 76 Nahrungs- und Genussmittelbetriebe. Laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) im Auftrag der Innung tragen die Lebensmittelgewerbe jährlich 512,9 Mio. Euro zur Tiroler Wertschöpfung und 657,1 Mio. Euro zum Tiroler Bruttoregionalprodukt bei. Die Zahl der Beschäftigten in den vier Berufsgruppen stieg von 2012 bis 2022 um 8,5 Prozent auf 4007, sagt GAW-Studienautor Stefan Jenewein. Direkt und indirekt gebe es aber einen Beschäftigungseffekt von 6319 Personen (in Vollzeit) sowie einen Einkommenseffekt von 272,4 Mio. Euro jährlich. Dazu rollen 410 Mio. Euro an Steuern und Abgaben.

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