Auf dem Weg zur Waffenschmiede

Seit 25 Jahren im Einsatz: Heer schickt Panzer zur Modernisierung

Die Leopard-II-Panzer sind beim Heer seit 25 Jahren im Einsatz. Zwischendurch galten sie als Auslaufmodell.
© APA/Neubauer

Wien – Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) lässt die „Leopard“-Kampfpanzer des Bundesheeres auf einen aktuellen technischen Stand bringen. Die ersten von insgesamt 58 Stück der Kettenfahrzeuge sind auf dem Weg zur Waffenschmiede KDNS nach Deutschland. Das Bundesheer investiert in dieses Projekt 240 Millionen Euro. Die ersten modernisierten Panzer sollen 2026 zurück zur Truppe kommen. Bis 2029 soll das gesamte Projekt abgeschlossen sein, heißt es im Verteidigungsressort.

Die „Leopard“ bilden seit rund 25 Jahren das Rückgrat der Panzertruppe des Bundesheeres. Damals kaufte Österreich gebraucht 114 Stück von den Niederlanden.

Spätere Sparpakete und das oft zitierte Ende der „Panzerschlachten“ ließen die 55 Tonnen schweren und 1500 PS starken Waffen zum Auslaufmodell werden, das zunehmend stillgelegt wurde. Erst Tanner entschied, die Panzer zu modernisieren. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine bekam das Bundesheer auch die nötigen Mittel dafür.

Die Geräte des Bundesheeres bekommen vor allem eine neue Optik zur Verbesserung der Nachtkampf-Fähigkeit und einen neuen Antrieb für den Turm. (sabl)

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