Freiwilliger Notdienst

Tierärztlicher Notdienst in Tirol wackelt: Anfrage an Geisler

Auch Tiere benötigen an Wochenenden und in der Nacht ärztliche Hilfe. Doch die Notdienste stehen in Tirol auf wackeligen Beinen.
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Innsbruck – Vor einem Aus des tierärztlichen Notdiensts für Kleintiere warnt Liste-Fritz-Mandatar Herwig Zöttl. „Die Tiroler Tierarztpraxen leisten augenblicklich freiwillig und ohne Unterstützung der öffentlichen Hand Wochenend- und Nachtdienste.“ Das werde über kurz oder lang nicht mehr gehen, außerdem drohe eine Pensionierungswelle.

Zöttl fordert deshalb Agrarreferent und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (VP) in einer schriftlichen Landtagsanfrage auf, sich mit Modellen in anderen Bundesländern auseinanderzusetzen. „In Salzburg werden beispielsweise jährlich 1,2 Millionen Euro bzw. 800 Euro pro Notdienst vom Land für die Absicherung des tierärztlichen Notdiensts gezahlt“, empfiehlt Zöttl einen Blick über die Grenzen hinaus. (pn)

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