Frühschoppen-Konzert

„Die große Lachparade“: Heimspiel für den Alpenland Sepp

Sein Unterhaltungstalent ist legendär. Sepp Silberberger hat am 12. November auch die Alpenland-Hits im Gepäck.
© Silberberger

Sepp Silberberger gastiert am 12. November mit der „großen Lachparade“ in seiner Heimatgemeinde Angerberg.

Angerberg – Man würde es kaum vermuten, dass eine Legende der volkstümlichen Musik wie der Alpenland Sepp noch so etwas wie Lampenfieber kennt, „aber da täuschst du dich gewaltig“, gesteht Sepp Silberberger, der mit dem Alpenland Quintett in den 70er- und 80er-Jahren große musikalische Erfolge feierte.

„So ein Heimspiel ist halt schon ganz etwas Besonderes“, meint der gebürtige Angerberger voller Vorfreude, „da bin selbst ich ein bissl nervös.“ Zumal der Sepp für dieses Frühschoppen-Konzert „Die große Lachparade“ in seiner Heimatgemeinde am 12. November im VZ Dreiklee Angerberg (Beginn: 11 Uhr) ein ganz besonderes Programm verspricht. Mit sechs Instrumenten zeigt der Vollblutmusiker wieder einmal seine Vielseitigkeit, hat neue Witzparaden mit im Gepäck, und es gibt zudem die Uraufführung von einem fast vergessenen Lied aus Angerberg.

„Und natürlich Stimmung pur mit meinen Alpenland-Hits und vielem mehr. Viele Freunde aus nah und fern haben sich schon jetzt angesagt, das wird ein richtiges Fest und ein Wiedersehen mit alten Freunden.“

Wenn man sich die Vita des Tiroler Urgesteins der Unterhaltungsmusik durchliest, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sepp hat die große Zeit der volkstümlichen Musik miterlebt und wesentlich mitgeprägt. Schon als kleiner Bub fiel er durch sein musikalisches Talent auf. Natürlich hatte er von jeher das gewisse Etwas, die Begabung, Menschen zum Lachen zu bringen, und eine unvergleichliche Bühnenpräsenz.

Schweiz als Hoheitsgebiet

Sepp freut sich auf sein Gastspiel in Angerberg .
© Silberberger

Nach einigen Jahren in verschiedenen Formationen wurde mit dem Alpenland Quintett eine so genannte „Supergroup“ geschaffen, da stimmte einfach alles. Geniale, kreative Musiker wie Peter Furtner und Hans Fritz, für einige Jahre auch der unvergessene Rudi Margreiter, waren mit von der Partie. Über 1,6 Millionen Tonträger verkaufte das Ensemble im Laufe seiner Karriere, wofür es zwei Diamantene, vier Platin- und 21 Goldene Schallplatten gab.

Unterwegs war das Quintett im gesamten europäischsprachigen Raum, aber die Schweiz wurde nach und nach zum absoluten Hoheitsgebiet.

Mehr als 300 TV-Shows wurden absolviert, „aber wir haben nie wegen einer Fernsehsendung eine Live-Veranstaltung abgesagt, das war unser Ehrenkodex gegenüber den Fans und Veranstaltern, die uns jahrzehntelang die Treue gehalten haben!“ Nach dem Karriereende des Alpenland Quintetts im Februar 2000 konnte der „Alpenland Sepp“ sich mit dem Aufhören nicht anfreunden. „Mit dem Akkordeonisten Rudi Exenberger und dem Gitarristen Franz Pischler habe ich zwei geniale Musiker gefunden“, erzählt Sepp, der mit ihnen unter dem Namen Alpenland Sepp & Co. im Trio bis 2019 große Erfolge feierte.

Und der Frühschoppen in Angerberg soll zur Reminiszenz an einen großen Sohn von Angerberg werden, der mit seiner Fröhlichkeit so vielen Menschen zu glücklichen Stunden verholfen hat.

Tickets gibt es in Gruber’s Restaurant in Angerberg.